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Buildings on Standby: Stitching the Post-Socialist Cityscape. Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin Hendrikje Alpermann und dem Architekturkritiker Wolfgang Kil
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Buchvorstellung und Diskussion mit der Autorin Hendrikje Alpermann und dem Architekturkritiker Wolfgang Kil
Buildings on Standby beschreibt die leerstehenden Hochhausscheiben A–E in Halle-Neustadt als Orte ungewisser Zukunft, an denen um Un/Möglichkeiten der Stadtplanung nach dem Sozialismus gerungen wird. Seit mehr als 20 Jahren stehen vier der fünf Hochhäuser leer und verharren on standby – in einem Zustand zukunftsorientierter Verfügbarkeit und Verhandlungsraum zwischen Abschaltung und Reaktivierung. An der Schnittstelle von Akteur- Netzwerk-Theorie und ethnographischer Stadtforschung untersucht die Studie diesen Zustand in seinen zeitlichen, materiellen und politischen Dimensionen. Dabei zeigt sich, dass Gebäude auf standby viel Energie kosten, Risiken bergen und zur Verhandlungsmasse von Vertrauen und Verantwortung werden.
Hendrikje Alpermann
Buildings on Standby. Stitching the Post-Socialist Cityscape
Adocs 2026
Hendrikje Alpermann studierte Ethnologie in Leipzig, Halle (Saale) und Tbilisi sowie Soziokulturelle Studien an der Europa-Universität Viadrina und der École d’Urbanisme de Paris. Ihr Interesse gilt dem städtischen Alltag sowie den prozessualen Verschränkungen von Architektur, Stadtplanung und Gesellschaft. 2024 leitete sie gemeinsam mit Sabine Strobler und Karoline Stegemann das transdisziplinäre Festival „wohn_komplex“ zum 60-jährigen Jubiläum von Halle-Neustadt.
Wolfgang Kil ist Architekturkritiker und Publizist, als auch Ausstellungsmacher (Pläne und Träume - Gezeichnet in der DDR, Tchoban), mit Arbeitsschwerpunkten in der Baugeschichte der DDR und Osteuropas.
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