Mit dem Bunt oder Blau Festival wollen wir nach zwei Pandemiesommern wieder Musikern aus Dortmund und Umgebung eine Bühne und den Besuchern einen Tag voll mit Kultur, Musik und weiteren lokalen Angeboten bieten. So möchten wir neben der Musik auch lokalen Vereinen und Projekten aus Dortmund die Möglichkeit geben, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Wir verstehen das Festival als ein Projekt von und für die Community von Dortmund.
Das Festival soll einen Tag mit 5 Bands unterschiedlicher Genres umfassen, um so einen Raum für Musik und Begegnung zu schaffen. Die Salsaband El Afinque wird tanzbare Latin-Grooves spielen, Cmern & Opsay bringen Rap zum Nachdenken und Spaß haben, das DJ-Duo Delicious Frequencies spielt Funk und Soul (vinyl only!), Jule Schneider bereichert mit elektronischer Tanzmusik und der Dortmunder Julian Friedrich will mit seiner Band „Glitterminister“ sein neues Album vorstellen.
Als gebürtige Dortmunder*Innen und langjährige Bewohner*Innen der Nordstadt sind wir uns durchaus über das - unserer Meinung nach - nicht gerechtfertigte Image dieser bewusst und sehen in dem Festival auch eine Möglichkeit, zu beweisen, dass die Nordstadt ein Ort voller Kultur, Leben, Vielfalt und vor allem engagierter Bürger*innen ist
Ein weiteres erklärtes Ziel, das eng mit dem eben genannten verknüpft ist, ist die Stärkung der Nachbarschaft in der Dortmunder Nordstadt und im Hafenviertel. Unser Oberbürgermeister Thomas Westphal will aus Dortmund eine „Großstadt der Nachbarn“ machen. Wir teilen diese Vision und wollen mit unserem Festival aktiv an der Umsetzung dieser mitwirken. „Bunt oder Blau“ soll ein Tag voller Musik, Begegnungen und Leichtigkeit sein, der uns unsere Nachbarn in unserer Stadt näher bringt und vielleicht aus Nachbarn Freunde macht, mit denen wir gemeinsam die Zukunft unserer Stadt gestalten können.
Bewusst haben wir auch den Titel „Bunt oder Blau“ gewählt, da uns ein klares Bekenntnis zu diversity, gender equality und Antirassismus besonders wichtig ist. Unsere Stadt ist vielfältig und bunt. Mit unserem Festival wollen wir einen für uns wichtigen Beitrag zum friedlichen und von Toleranz geprägten Zusammenleben in Dortmund leisten und klar machen, dass für Rassismus und Feindlichkeit gegenüber marginalisierten Gruppen kein Platz ist.
Das Festival wird zusammen mit mit Milena Rethmann am Umschlagplatz am Dortmunder Hafenbecken ausgetragen. Frau Rethmann kümmert sich um die Verköstigung der Musiker und den gastronomischen Betrieb am Tag des Festivals.
Es war uns außerdem ein besonderes Anliegen, das Festival so familienfreundlich wie möglich zu gestalten. Deswegen ist für morgens ab 10 Uhr ein „Toddler Rave“ geplant, zu dem wir ausdrücklich Kinder ab 2 Jahren und ihre Eltern zum Tanzen und Spaß haben einladen. Natürlich wird auch ein Stand, an dem Gesichter geschminkt werden, nicht fehlen.
Es soll außerdem Stände geben, an denen lokale Künstler die Möglichkeit haben, ihre Kunst zu präsentieren und zu verkaufen. Eine Zusage haben wir bereits von den Dortmunder Schmuckherstellern RingRing.
Besonders wichtig ist uns, dass alle Musiker und Künstler ihre Kunst zu fairen Konditionen präsentieren können und vernünftig bezahlt werden. Als Musiker weiß ich selber sehr gut, wie es ist, für seine Leistung nicht gerecht entlohnt zu werden. Das möchte ich unbedingt vermeiden.