Titelbild der Veranstaltung Chicken in the Woods

FOTO: © Laura Heyer

Chicken in the Woods

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Chicken in the Woods
- Performance & Installation von Laura Heyer & Mariana Nicotra
Basierend auf der Feldforschung von Sophia Reidl und Dr. Oksana Zaporozhetc zum ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Rheindahlen


Vogelzwitschern. Äste und Blätter tanzen im Wind, Bienen schweben durch die hohen ungemähten Gärten, die Sonne scheint hell auf brüchigem Asphalt. Die Natur kämpft sich in den Einklang zurück. Ohrenbetäubende Stille. Dann aufgebrochene Türen und Fenster, Putz, der von der Decke auf die feuchten Teppichböden gefallen ist und wie ein zerbrochener Spiegel dort liegt. Spinnweben zieren die Gänge. Die Tür zum Keller steht offen, die Luke zum Dachboden ebenfalls. Angst vor dem, was sein könnte. Angst vor dem, was gewesen sein mag. Flüchtige Einblicke in eine Geschichte, die niemals vollständig erzählt werden wird – verborgen wie ein Geist hinter den Überresten einer vergangenen Welt. Selbst dort, wo alles stillzustehen scheint, findet Veränderung statt.


Wie viel von dem, was einst war oder hätte sein können, wagen wir zu sehen? Was darf verloren gehen? Was sind wir bereit, loszulassen?


Die Performance „Chicken in the Woods“, die am 21. und 22. August 2026 im Kunsthaus 2N60 in Mönchengladbach stattfindet, beschäftigt sich mit genau diesen Fragen. Als künstlerische Reaktion auf das ehemalige Joint Headquarters Rheindahlen (JHQ) erforscht sie die Schönheit und den Horror des Verfalls und überlässt die Zukunft des Vergangenen den geisterhaften Händen der Abwesenheit. Vom 22. bis 27. August bleiben die Spuren der Performance als Installation im Raum zurück und können von außen betrachtet werden. Den Abschluss bildet die Finissage am 28. August mit einem Künstler*innengespräch, einer Diskussion der Erkenntnisse aus dem vorangegangenen Forschungsprojekt zum JHQ, einer historischen Einordnung durch Dr. Bettina Blum, sowie einer offenen Bühne für Zeitzeug*innen.


Die Ausstellung wurde von der Sozialanthropologin und Doktorandin Sophia Reidl initiiert und gemeinsam mit den Künstlerinnen Laura Heyer und Mariana Nicotra entwickelt. Sie entstand aus der ethnografischen Feldforschung im Rahmen des von der Gerda Henkel Stiftung geförderten internationalen Projekts Cities "becoming lost": the ruptures of grand narratives of modernity.


🗓️Performances: 21.+22. August | Offene Diskussion am 28. August
⏰ Einlass um 18 Uhr, Beginn jeweils um 18.30 Uhr
📍 Freier Eintritt: Kunsthaus 2N60, Waldhausener Str. 62, 41061, Mönchengladbach

Location

Kunsthaus 2N60
Kunsthaus 2N60 Waldhausener Straße 62 41061 Mönchengladbach

Angaben zur Barrierefreiheit

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Ort barrierefrei für Rollstuhlnutzende

Dieses Piktogramm gibt an, dass dieser Veranstaltungsort für dich als Rollstuhlnutzende:r zugänglich ist. Alle wesentlichen Bereiche erreichst du stufenfrei – über Rampen oder Aufzüge. Die Türen sind mindestens 90 cm breit, und im Saal gibt es Rollstuhlplätze.

Hinweis vom Veranstaltenden:

Das Erdgeschoss mit seinen Veranstaltungsreäumen ist barrierefrei für Rollstuhlnutzende

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Barrierefreie Toilette

Dieses Piktogramm gibt an, dass es vor Ort eine barrierefreie Toilette gibt: mit Haltegriffen, höhenverstellbaren Spiegeln und ausreichend Platz zum Manövrieren (mindestens 150 × 150 cm bei Drehflügeltür, 120 × 190 cm bei Schiebetür). Die Türbreite beträgt mindestens 90 cm.

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Ort zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

Dieses Piktogramm gibt an, dass in dieser Location wesentliche Bereiche ohne weite Laufwege erreichbar sind. Es gibt keine oder nur einzelne Treppenstufen, und es stehen ausreichend Sitzgelegenheiten zur Verfügung.

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Ruheraum vorhanden

Dieses Piktogramm gibt an, dass es vor Ort einen reizarmen Ruheraum gibt, in den du dich während der Veranstaltung jederzeit zurückziehen kannst – zum Durchatmen, Erholen oder einfach um eine Pause zu machen.

Hinweis vom Veranstaltenden:

Bei unseren Veranstaltungen stellen wir in Notfällen einen reizarmen Rückzugsraum zur Verfügung.

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

Assistenzhunde willkommen

Dieses Piktogramm gibt an, dass dein Assistenzhund bei dieser Veranstaltung herzlich willkommen ist und in den Saal mitgenommen werden kann.

Diese Angabe gilt für dieses Event und wurde von den Verantwortlichen selbst gemacht.

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