D 2024, 52 Min., dt. Originalfassung
Regie: Gerburg Fuchs, Buch: Niels Bolbrinker u. Gerburg Fuchs
Montage: Domingo Stephan, Kamera: Niels Bolbrinker u. Gerburg Fuchs
Hellerau, ein Ort der Moderne in Sachsen, wird als Sozialutopie und Gesamtkunstwerk beschrieben – als Ort, an dem das Zusammenwirken der Künste eine wichtige Rolle im täglichen Leben spielte. Vom Handwerk kamen Impulse für das Ideal des Bauens. Es entstand hier das Modell eines gemeinschaftlichen Lebens auf der Basis humaner, gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse, des sozialen Ausgleichs und einer Kultur, die für alle da war. Hier entwickelte sich ein neues Design und eine neue Architektur, eine Reform der musischen Bildung, der kulturellen Teilhabe, und eine avantgardistische Bühnenkunst, wozu der Komponist und Musikpädagoge Émile Jaques- Dalcroze mit seiner rhythmischen Gymnastik einen wesentlichen Beitrag leistete.
Seit 2018 begleiten der renommierte Filmemacher*innen Gerburg Fuchs und Niels Bolbrinker das Hellerauer Leben in den Bereichen Kunst/Kultur und Arbeit/Leben. Sie recherchierten in historischen Quellen, führten Interviews, spürten dem „Geist“ Helleraus nach und produzierten umfangreiches Filmmaterial. Erstmals steht mit dem daraus entstandenen Dokumentarfilm „Rhythmische Räume“ eine Gesamtschau der Geschichte und Gegenwart Helleraus zur Verfügung.
Eintritt 6 €, nur Abendkasse
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