keiyaA ist eine imposante Frau, die als afroamerikanische Künstlerin ihre „Blackness“ für jeden sichtbar zeigt. Mal trägt sie ihr Haar offen, dann flicht sie es kunstvoll zu Zöpfen. Ihre Fingernägel sind gerne mal lang und spitz wie Stilettos, ihre Ohrringe funkeln oftmals wie Gold in der Sonne. Selbstsicher nimmt sie ihr Publikum für sich ein, wenn sie auf der Bühne mit dem dunklen Timbre ihrer Stimme geschmeidig phrasierend ihre Songs singt. Der Sound ihrer Generation ist Soul und R&B, beide haben, wie der Jazz auch, Wurzeln in der afroamerikanischen Kultur. Geboren wurde sie 1992 als Chakeiya Camille Richmond in Chicago. Ihr Musikstudium brach sie ab, als sie merkte, dass ihre Kreativität durch das straffe Curriculum eingeengt wird. 2015 zog sie nach New Jersey unweit von New York, wo sie sich zu einer Karriere als Sängerin entschloss. An ihren Künstlernamen hängte sie ein großes „A“ – als keiyaA brachte sie kürzlich ihr zweites Album „hooke’s law“ heraus: mit Songs, die oftmals die Seele berühren und zugleich den lässigen Groove von NuJazz-Tracks haben.
keiyaA – voc
weitere Besetzung – tbc
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Wer mehr über Werk und Schaffen der in Georgien geborenen Computermusikerin und Klangkünstlerin Anushka Chkeidze erfahren will, sollte sich ihre Klanginstallation „Lost Lullaby“ für „The Sound“ der Monheim Triennale zu Gemüte führen. Dafür hatte sie Monheimer:innen nach den Kinderliedern gefragt und daraus einen vielstimmigen Hymnus gemacht. Oder bei „The Prequel“ im Jahr darauf studierte sie mit dem Monheimer Bunte Chor eine ihrer Kompositionen ein. Und für „The Festival“ setzte sie sich mit Laptop und Orgamaten an die Orgel der Alststadtkirche, um „Intricate Pipes“ als faszinierende Klangarchitektur zu entwerfen. Auch der New Yorker Trompeter Peter Evans war „Signature Artist“ Monheim Triennale, wo er und Chkeidze sich auch kennenlernten. Seine ästhetischen und spieltechnischen Parameter zeigte der (Solo-)Trompeter Evans auch dort. Mit Hilfe von erweiterten Techniken hat er sich ein Klangreservoir erarbeitet, das durch seine motivisch-thematische Durchführung ebenso besticht und überzeugt wie durch den intensiven Gebrauch von Multiphonics, Zirkularatmung und Spaltklängen.
Anushka Chkheidze – efx
Peter Evans – trp
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weitere Acts – tbc
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