Sonntag, 17. Mai, 12:00 – 20:00 Uhr
Eintritt kostenfrei & jederzeit möglich
Am Sonntag nach der Eröffnung verwandelt sich der Ausstellungsraum zu einem Ort der Begegnung, des Gesprächs und der kollektiven Praxis, offen für alle ohne feste Anmeldung. Kommt um eins, um zwei, um halb vier; kommt jederzeit zwischendrin.
Um 13 Uhr eröffnet der Künstler Edmundo Torres mit einem Workshop zu Kostüm- und Kopfbedeckungen – inspiriert von den Figuren, die er erschaffen und verkörpert hat. Mit recycelten Materialien arbeitend, offen für alle Altersgruppen und im rotierenden Verfahren über zwei Stunden hinweg, begrüßt der Workshop jeweils bis zu zehn Teilnehmer_innen, bis die Materialien ausgeschöpft sind. Auf Spanisch, bei Bedarf mit Übersetzung ins Deutsche und/oder Englische.
Um 15 Uhr führt die Ausstellungskuratorin Juana Awad dialogisch durch die Ausstellung, bewegt sich von Werk zu Werk und geht mit den jeweils anwesenden Künstler_innen ins Gespräch. Die Führung verfolgt die Fragen, die die vierzehn Positionen verbinden und öffnet Raum für die Fragen der Besucher_innen.
Um 17 Uhr wechselt der Raum erneut die Perspektive. Ein offenes Forum bringt frühe Denker_innen und Macher_innen des Karneval der Kulturen, Freund_innen der Ausstellung und alle Anwesenden zusammen, um gemeinsam über Blickregime und Erwartungen nachzudenken: darüber, was der Karneval sein sollte, was er wurde und was er noch immer offen hält. Am Gespräch nehmen unter anderem teil: Marta Galvis de Janzer und Wolfgang Janzer, Vordenker_innen und Verfasser_innen des ersten Konzepts für den Berliner Karneval der Kulturen, als dieser noch »NewKölln Carnival« hieß; Juana Awad, Co- Leitung des Karneval der Kulturen 2013–2014; Aissatou Binger und Anna-Maria Seifert, Leitung Karneval der Kulturen.