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CSD Demonstration 2026

TAGESTIPP

Dieses Event darfst du nicht verpassen.

Das sagt der/die Veranstalter:in:

CSD-Pride Damals wie heute – wir zeigen Flagge

Am 5.Juli zeigen wir uns bunt, schrill und laut. 
Damitwir gesehen und gehört werden!
In Köln, Deutschland und der Welt! 
Sei Dabei 

ColognePride 2026, und vor allem unsere Demonstration, sind dieses Jahr wichtiger denn je.

Es ist unglaublich viel los in der Welt, Konflikte, Kriege, Unruhen, und politische Instabilität um uns herum. Krisen führen oft dazu, die Rechte von Minderheiten zu beschränken, oder zumindest auf den Prüfstand zu stellen. Und obwohl wir davon in Deutschland noch relativ wenig mitbekommen, wird um uns herum die Lage immer brisanter und bedrohlicher. Totalitäre Regime, oder solche, die auf dem besten Weg dahin sind, beschneiden aktiv die Rechte der LGBTQI-Community. Insbesondere Transmenschen werden immer heftiger schikaniert. In den Vereinigten Staaten wird z.B. nur noch das Geschlecht bei der Geburt anerkannt. Transmenschen sind nicht länger erwünscht beim Militär und Schulen dürfen nicht länger über eine Sexualität aufklären, bei der von mehr als zwei Geschlechtern die Rede ist. Aber vor allem das Beenden der Finanzierung von Beratungsstellen für Transgender-Jugendliche hat katastrophale Folgen für diese jungen Menschen. Ausgrenzung, Mobbing und Suizid unter (Trans-) Jugendlichen sind in den letzten Jahren stark angestiegen!

In Deutschland liegt das 2024 in Kraft getretene Selbstbestimmungsgesetz unter Beschuss. Mit fadenscheinigen Argumenten wird versucht, das Gesetz anzupassen und ein sogenanntes „Trans-Register“ einzuführen. Wozu ein solches Register im schlimmsten Fall führen kann, sollte allgemein bekannt sein. Und da frage ich mich: Warum eine konservative Partei, die LGBTQI-Themen am liebsten totschweigt (don’t ask, don’t tell) und uns sagt, wir sollten unsere Sexualität daheim ausleben und nicht in der Öffentlichkeit, plötzlich so ein Interesse an unserer Sexualität hat?

Es gibt zum Glück auch (kleine) Lichtblicke. Ungarn bekam vom Europäischen Gerichtshof eine klare Absage für sein LGBTQI-Gesetz, im Grunde eine Kopie des russischen Gesetzes „zum Schutz der Jugend vor der Darstellung von Sexualität, die von der heterosexuellen Norm abweicht“. Es bleibt allerdings zu hoffen, dass der neu gewählte Präsident eine bessere Situation für LGBTQI-Menschen in Ungarn herbeiführen wird.

Dieses Jahr kommt es auf uns an, Solidarität zu zeigen. Solidarität mit den Menschen, die nicht demonstrieren können, weil es eine sichere Verhaftung bedeuten würde oder sogar der Tod. Aber auch für unsere Community in Deutschland müssen wir Flagge zeigen. Die Lage in Mittel- und Ostdeutschland braucht unsere Aufmerksamkeit. Wir müssen unsere Community unterstützen und vehement gegen Gewalt und Diskriminierung von LGBTQI-Personen kämpfen.

Location

Innenstadt Köln
Innenstadt Köln Neumarkt 1 50667 Köln
Rausgegangen

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