Digitale Gewalt ist real. Unsere Antwort auch.
Vernissage: 08.07.2025, 20:30–22:00 Uhr
Ausstellung: 09.–11.07.2025, jeweils 16:00–22:00 Uhr
In einer Welt, in der digitale Technologien unseren Alltag durchdringen, ist Sichtbarkeit politisch und verletzlich. Was einst als emanzipatorischer Raum gedacht war, wird zunehmend zum Schauplatz gezielter digitaler Angriffe: gegen feministische Stimmen, gegen marginalisierte Gruppen, gegen Teilhabe.
Der Begriff dafür lautet E-Bile, eine besonders toxische Form digitaler Hassrede, die sich unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit verbreitet. Was in Kommentarspalten geschieht, ist kein Zufall, sondern Ausdruck struktureller Ungleichheit.
Cunt-erattack rückt diese Dynamiken ins Zentrum.
Die Installation macht sichtbar, was sonst verborgen bleibt: Sie zeigt das Ausmaß, die Muster und die gesellschaftliche Relevanz digitaler Gewalt.
Im Fokus steht eine datengestützte Analyse: Millionen Kommentare aus sozialen Netzwerken wurden systematisch gesammelt, kategorisiert und visuell verarbeitet.
Dabei stellt sich nicht nur die Frage, wie digitaler Hass funktioniert, sondern auch, was wir ihm entgegensetzen können.
Werde Teil der Gegenbewegung
Verkörpere den Cyberfeminismus. Sei eine Cyborg. Störe das System.
Cunt-erattack. Join the glitch.
Konzept & Design: Alina Bertacca
Coding: Dominic Bourgeois
Sounddesign: Lio Vast, Mara Menace und Dada von Weiß