»Trauer fordert uns auf, still zu werden und jede Vorwärtsbewegung zu stoppen, damit wir in die Tiefe eintauchen können. Aber der Intellekt weiß nicht, wie man in die Tiefe geht, nicht so wie es die Emotionen können. Der Intellekt versucht in der Regel, uns aus dem Wasser zu heben und uns zu trocknen, bevor wir wirklich in die Trauer eingetaucht sind.«
Eintritt frei. Das Konzert findet im Foyer statt. Es ist keine Reservierung erforderlich.
Daniel Dominguez Teruel lebt und arbeitet als Komponist und Musiktheater-Regisseur in Hamburg. In den letzten Jahren arbeitet er verstärkt mit einem Fokus auf der menschlichen Stimme. Dabei sind Stücke entstanden, die er in der Serie »How to Listen to Monuments and What to Listen to when Everything is Melting« zusammenfasst. Darin setzt er sich mit Fragen von (nationaler) Zugehörigkeit, Spaltung und Gemeinschaft auseinander. Mit der Arbeit »LOVESONG«, in der die deutsche Nationalhymne auf musikalischer Ebene dekonstruiert wird, wurde er 2022 u.a. zum Impulse Theater Festival eingeladen. Weitere Aufführungen und Installationen u.a. auf Kampnagel, in Elbphilharmonie, HAU, Schwankhalle, EMW Shanghai.
Mara Hebel ist musikalisch vielseitig unterwegs und hat vom klassischen Hochschulchor bis zu ihrem Jazz-Vokalensemble NEILON schon verschiedene Chor- und Ensembleprojekte geleitet. Seit November 2022 leitet sie den »Schwankcore«, der wöchentlich in der Schwankhalle zusammenkommt.
Das Konzert dauert ca. 20 Minuten ohne Pause.
Es gibt hauptsächlich Stehplätze, sowie einige Sitzgelegenheit mit freier Platzwahl.
Konzept, Komposition: Daniel Dominguez Teruel
Chorleitung: Mara Hebel
Von und Mit: Schwankcore
Gefördert vom Fonds Soziokultur. Mit freundlicher Unterstützung von Klangpol.