FOTO: © Thorsten Wulff / Hans Fallada: Erich Ohser, via Wikimedia Commons

Das KantTheater präsentiert: „Hand Fallada – Jeder Stirbt für sich allein“

Das sagt der/die Veranstalter:in:

 „Die beiden Eheleute Quangel, zwei bedeutungslose Einzelwesen im Norden Berlins, nehmen eines Tages im Jahre 1940 den Kampf auf gegen die ungeheure Maschinerie des Nazistaates, und das Groteske geschieht: Der Elefant fühlt sich von der Maus bedroht"

Das Vorbild für diesen Roman von Hans Fallada war das Arbeiterehepaar Otto und Elise Hampel, die für ihre Auflehnung gegen die Menschenverachtung des NS-Regimes am 8. April 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurden. Fallada erzählt hier in einer fast krimiartigen Atmosphäre von sogenannten kleinen Leuten, die in den Jahren 1940 bis 1942 Aufrufe zum Widerstand auf Karten und in Briefen verbreitet hatten, nachdem sie durch den Tod ihres Sohns an der Front ihre ursprünglich positive Haltung zu Hitler und seiner Kriegsmaschinerie restlos verlieren.

Auf jeden Einzelnen kommt es an - damals wie heute.

Von und mit Anette Daugardt und Uwe Neumann

Location

Humboldt-Bibliothek Karolinenstr. 19 Berlin Berlin

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