FOTO: © Foto Ronny Blaschke: © Sebastian Wells

„Das Spiel der starken Männer“ – Wie die Fußball-WM den Nationalismus stärkt

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Im Sommer 2026 findet die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada statt. Mttendrin, am 4. Juli 2026, feiern die USA den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Schon länger nutzt Donald Trump den Sport für seine America-First-Politik: im Kampfsport, American Football oder Golf. Seine Allianz mit Fifa-Präsident Gianni Infantino verstärkt eine bittere globale Entwicklung vom Kern und den Werten des Fußballs weg.

Seit Jahren nutzen Staatschefs den Fußball für Nationalismus. Der serbische Präsident Vučić setzt bei Demonstrationen auf die Unterstützung von Hooligans. Der türkische Präsident Erdoğan lässt Stadien in Regionen errichten, in denen seine Partei beliebt ist. Und Saudi-Arabien treibt mit der Austragung der WM 2034 die Transformation voran.

Was bleibt vom Sport, wenn das Stadion zur Bühne der Mächtigen wird?

Der Autor und Journalist Ronny Blaschke gibt einen Impuls und wir reden drüber: Wie der Fußball Nationalismen verstärkt – und was man dieser Entwicklung entgegen setzen kann.

Ronny Blaschke ist als Buchautor und Journalist auf politische Themen im Sport spezialisiert. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt ist von ihm das Buch «Spielfeld der Herrenmenschen: Kolonialismus und Rassismus im Fußball» (Verlag Die Werkstatt 2024) erschienen. 

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