Wovon träumen eigentlich Literat*innen? Dieser Frage widmet sich die Traumschiff-Lesereihe – und zwar buchstäblich. Drei Autor*innen lesen aus ihren persönlichen Traumtagebüchern oder aus Text gewordenen Träumen und gewähren Einblicke in die intimsten Abgründe und Botschaften ihres – und des kollektiven – Unterbewusstseins.
Idee und Organisation: Maik Gerecke.
Moderation: Rick Palm
Christian Lange Hausstein, Autor und Anwalt, geboren 1983 in Ost-Berlin, promoviert in Rechtstheorie an der FU Berlin. Christians Prosa erscheint in Zeitschriften und Anthologien, zuletzt 2025 die Erzählung Teilzeitmänner bei Diogenes Tapir. In der Literaturzeitschrift manuskripte erscheint zwischen Herbst 2025 und Sommer 2026 seine dreiteilige Essay-Reihe zu Grundfragen der KI-Nutzung in der Literatur: vom fehlenden Urheberrecht an Maschinenerzeugnissen über die Vergütung von Autorinnen und Autoren für das KI-Training bis zum generativen Erzählen als neuer Gattung. Als Jurist war er Mitglied einer Expertengruppe der EU-Kommission für Innovation und publiziert zu Digitalisierungsfragen (Fachzeitschriften, Spiegel Online, brand eins, re:publica).
Daniel Klaus wurde 1972 in Wiesbaden geboren und wuchs in Niedernhausen am Taunus auf. Nach längeren Auslandsaufenthalten in Paris und Istanbul lebt er heute in Berlin. Er schreibt leichtfüßige Kolumnen für die taz und veröffentlicht verschiedenste Textformen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Seine literarischen Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Walter-Serner-Preis, dem Literaturförderpreis Ruhrgebiet und dem Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste. Für sein kürzlich abgeschlossenes Romanprojekt ‚Licht und Verzweiflung‘ erhielt er das Recherchestipendium der Berliner Senatsverwaltung. Gemeinsam mit Klaus Esterluss gründete er 2025 die Lesereihe „Für Immer Bärbel“.
Mehr zum Autor unter www.danielklaus.com
Klaus Esterluß wurde 1978 in Ostberliner Umland geboren und wuchs in einer dieser Trabantenstädte am Stadtrand auf. Er hat studiert ohne Ziel und ist sehr früh im Journalismus gelandet. Zuerst Radio, später Fernsehen, noch später Online und Social Media. Klaus hat immer schon viel vor Kameras geredet und mindestens genauso lange auch geschrieben. Allerdings auch vor allem für sich selbst - Gedichte, Beobachtungen, Fragmente. Sprache, Melodie und Takt sind ihm wichtig, manchmal wichtiger als die eigentliche Geschichte. Um 2012 herum hat Klaus dann Daniel als Nachbar kennengelernt und seinen Mut zum Schreiben wieder entdeckt. Ab dann wurden regelmäßig literarische Arbeiten in Anthologien und Magazinen veröffentlicht. Aktuell schreibt Klaus neben der Arbeit vor allem kurze Texte. Bei Instagram und TikTok betreibt er einen Kanal, in dem er politische und popkulturelle Sachbücher und Comics vorstellt, die er liest, um seinen Horizont stetig zu erweitern.
Klaus hat mir Daniel zusammen 2025 die Lesereihe Für Immer Bärbel gegründet.
Rick Palm (unter 30) sammelt Minikeyboards, rappt über triste Bürokratie, studiert Philosophie und Soziolinguistik an der FU Berlin und hat auch sonst keine kapitalistisch wertvollen Interessen. Naheliegend also sein Brotjob als freier Illustrator und Dozent sowie sein Faible für das Mit-Organisieren und Moderieren von Literaturveranstaltungen (Freie Szene!). Selbstverständlich co-hostet er einen Podcast, welcher selbstredend momentan auf Eis liegt. Er schreibt Lyrik und kurze Prosa. Vor Preisen und Verlagsveröffentlichungen konnte sich Rick bisher erfolgreich mittels mangelnden Einsatzes schützen.
Mit Träumen kennt Rick sich aus, denn er hat sie. Er liebt das Geräusch, wenn sie platzen.
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