FOTO: © SAM Entertainment
Davon geht die Welt nicht unter - die 20er Jahre sind jetzt!
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Nachts in einer Berliner Künstlerwohnung.
In der einen Wohnung kämpft der aufstrebende Schriftsteller Emil Henneberger in den 1920er Jahren mit den Widrigkeiten und Versuchungen seiner Zeit und seiner Vermieterin, in der anderen Wohnung proben die Sängerin Sissi Schmidt und ihre Pianistin Henriette „Henry“ Bauch in den 2020er Jahren um ihr Leben. Alle drei haben das Ziel, die Bretter, die die Welt bedeuten, zu erobern. Dazu müssen sie jedoch zunächst auf dem Salon des Theaterintendanten bestehen und der ist bald – sehr bald!
Berliner Salons sind legendär. Hier wird die Welt verhandelt. Berühmtheiten treffen auf vielversprechende Unbekannte, Intellekt auf Charisma, Glamour auf Witz. Die Zuschauer sind Teil dieser illustren Gesellschaft.
Der Salon ist auch der Ort, in dem Emil, Sissi und Henry aufeinandertreffen und die 1920er mit den 2020er Jahren ineinander oszillieren.
Es beginnt ein rasantes Vexierspiels, in dem unsere drei Helden gegen die Zeit, und die Unmöglichkeit der Aufgabe spielen. Dem Schicksal blicken sie dabei tief in die Augen, setzen ihm ihren Humor entgegen und schleudern ihm schmissige Lieder zwischen die Beine. Die Liebe gedeiht dazwischen wie eine trotzige Distel.
Dialoge, in denen die Fetzen fliegen, temporeiche Szenenwechsel, schnoddriger Mutterwitz, bissiges Kabarett und prickelnde Musik: Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Claire Waldoff, Billy Wilder – die großen Humoristen der Zeit haben unverkennbar bei diesem Stück Pate gestanden und hätten einen Heidenspaß an diesem turbulenten Theatervergnügen, das die goldenen 1920er Jahre feiert und trotzdem brandaktuell ist.
Rasantes Theater mit Musik!
„Überraschend anders“ urteilte anerkennend der Chefdramaturg des Theater Vorpommern nach der Uraufführung am 26. Juli 2024. Ein Zuschauer kommentierte: „Meine Frau hat mich mitgeschleift. Ich wollte erst nicht. Schon wieder so eine 20er Jahre Revue, dachte ich. Aber das hier ist anders. Das hat mich total begeistert.“ „Mutig“ fand ein weiterer Zuschauer die Produktion und immer wieder fiel: „toll“, „ich habe mich kaputtgelacht“, „was für schöne Lieder“, aber auch das Wort „erschreckend“. Eine Gruppe junger Theaterbesucher unterhielt sich bereits in der Pause über die Aktualität des Stückes „Das habe ich nicht gewusst. Das hat mich echt zum Nachdenken gebracht“ und beschloss „Man muss öfter ins Theater gehen.“
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