Eigene Rassismuserfahrungen künstlerisch zu verarbeiten, sicht- und hörbar zu machen ist als Akt der Bewusstmachung, Auseinandersetzung und als Möglichkeit des Solidarisierens wichtig. Wie aber kann ein adäquater Umgang mit Zitaten rassistischer Begriffe und Stereotypen aussehen, wenn (betroffene) Produzent*innen sie in ihre Werken einbinden möchten? Dabei besteht die Gefahr der Reproduktion, weshalb zu fragen ist: Ist ein Verzicht darauf ein besserer Ansatz? Und welche Rolle spielen Aneignungsstrategien?
Diese Fragen wird Soziologin und Autorin Katharina Warda mit den Künstler*innen und Expert*innen Amewu (Rapper, Schauspieler), Sarah Blaßkiewitz (Regisseurin), Nadine Kiala (Kulturmanagerin, Kuratorin und Mitglied der Initiative N-Wort Stoppen) und dem Publikum ausloten.
Wir möchten für das Gespräch eine paritätische Zusammensetzung von Menschen mit und ohne Rassismuserfahrung ermöglichen.
Bitte melde dich über re-connect@leipzig.de an und gib bitte kurz dabei an, aus welcher Perspektive du dich für das Thema interessierst.