FOTO: © disdance project

Der Bau

Das sagt der/die Veranstalter:in:

NOMINIERT FÜR DEN KÖLNER THEATERPREIS 2024

DER BAU – multimediales Theater nach Franz Kafka

Eine Frau. Ihre Bubbles. KI. Du. Interaktiv. Multimedial.

„Ich lebe im Innersten meines Hauses in Frieden und inzwischen bohrt sich langsam
und still der Gegner von irgendwoher an mich heran.“ (Franz Kafka)

Müssen wir uns verteidigen? Unsere Werte? Die Freiheit? Abschotten? Kontrollieren:?
Eine Frau flieht in ihren schützenden Bau. Aber ist er wirklich sicher?

Ergründe mit ihr Deine Selbstgewissheiten und die Harmonie sozialer Blasen. Live.
Anonym. Mit dem Smartphone. Stell‘ dich der Frage: Warum führt unser Bedürfnis
nach Sicherheit automatisch zu Kontrolle - anstatt zu Vertrauen und Kooperation?
Erlebe eine Fusion aus Deinen Gedanken, Kafkas Text, Schauspiel, Tanz, KI und Video.
Ein Stück, das Deine Gedanken hörbar macht.

Die Erzählung schildert den vergeblichen Kampf um die Perfektionierung eines riesigen Erdbaues zum Schutz vor Feinden. disdance project inszeniert Kafkas Fragment interaktiv und multimedial und bringt die Publikumsbeteiligung auf ein neues Level. Der Text entsteht dynamisch in jeder Aufführung neu - unter Zuhilfenahme KI generierter emotionaler Stimmodelle. Ist das Kafka? Oder mein Nachbar? Ist das live oder haben das Algorithmen vorausgesehen? Bin ich sicher?


PRESSE

Stadtrevue/ Dorothea Marcus, ganzen Artikel lesen
 
“... die Gedanken der Zuschauer werden in Echtzeit in den ­Bühnentext eingewoben, was zu verblüffenden Effekten führt
... Extrem nah rückt der Text von 1923 an jeden Zuschauer heran
... ein großartiger, kurzweiliger Tanz- und Theaterabend, dessen Fragen nicht aktueller sein könnten.”
 
WDR3 Mosaik/ Christoph Ohrem 
“Hören Sie den ausführlichen Bericht am besten selbst: https://youtu.be/fhqq0aFaiFU
 
Kölner Stadt Anzeiger | Norbert Raffelsiefen ganzen Artikel lesen
 
“Dank einer ebenso einfach funktionierenden wie stimmigen digitalen Interaktion kann das Publikum während des Stückes sich in die Rede der Darstellerin einbringen. So ist kaum noch zu unterscheiden, welche Gedanken hier hörbar gemacht werden. Das Ergebnis ist eine faszinierende Fusion unterschiedlicher performativer Mittel, die das Stück zu einem kurzweiligen Theatererlebnis machen. Erkunden Sie also den „Bau“ und besuchen Sie das neue kleine Kölner Theaterkleinod, die Alte Wursterei. Es lohnt sich.”
 
Choices | Thomas Dahl, ganzen Artikel lesen
“Scherf lebt 60 Minuten lang in dieser Choreografie erschütternder und dystopischer Halluzinationen. Die Schauspielerin wuchtet mit expressivem, verzweifeltem Tanz den eingesprochenen Text aus der Feder Kafkas in neue Dimensionen. (...) Im permanenten Alarmzustand schärft die abgeschottete Bewohnerin ihre Waffen und offenbart sich dabei als Raubtier auf dem Sprung.”
 
Theatermail NRW | Dietmar Zimmermann, Mittwoch, ganzen Artikel lesen
“Scherfs Figur wird zu einer Kassandra, die von ihren eigenen Rufen am meisten erschreckt wird.(...) André Lehnert fügt blitzschnell die von den Zuschauerinnen und Zuschauern in ihre Handys eingegebenen Antworten und Kommentare in den Text ein - mit Scherfs Stimme, völlig ohne Brüche.”
 
Theater Pur | Dietmar Zimmermann, Samstag, ganzen Artikel lesen
“Scherf demonstriert die Entwicklung von einer extrem schutzbedürftigen, aber teilweise auch die Ruhe und einen Cocktail genießenden Frau zur zitternden, paranoiden Persönlichkeit, die Alkohol allenfalls zur Betäubung ihrer Angst trinkt.

(...) von den Video-Einspielungen und den wenigen eingefügten Zuschauer-Kommentaren abgesehen, Kafka pur. Und disdance project wäre nicht disdance project, wenn die Gruppe einfache Lösungen und Antworten anbieten würde. Wie schon bei ihrem Vorgänger-Projekt Störfall von Christa Wolf (...), verurteilt ihre Kafka-Inszenierung nicht.”
 
Choices | Thomas Kölsch, Montag, ganzen Artikel lesen
“Jetzt hat das Kölner Duo Disdance Project aus André Lehnert und Paula Scherf passend zum Kafka-Jahr diesen Stoff als Ausgangspunkt für eine Darstellung heutiger Sorgen und Ängsten gewählt, in der Filterblasen und Eskapismus ebenso eine Rolle spielen sollen wie der manische Wunsch nach Kontrolle und der Ausschluss alles Fremden.”

BESETZUNG:
Regie/ Video/ Sound/ Programmierung: André Lehnert
Choreografie/ Tanz/ Schauspiel/ Sprecherin: Paula Scherf
Textfassung/ Ausstattung: Paula Scherf & André Lehnert
Assistenz/ Bühnenaufbau/ Lichtassistenz: Emil Lehnert, Emma Wende
Produktion/ Veranstalter: disdance project gUG

Infos:
0221 – 169 09 379 | disdanceproject.de/bau | info@disdanceproject.de
 
PREISE NACH SELBSTEINSCHÄTZUNG:
10 € (Low-Budget) | 15 € (Semi) | 20 € (Standard) | 20+ € (Supporter)


disdance project realisiert seit 2003 interdisziplinäre Projekte in den Bereichen Tanz, Theater und Videokunst in Köln. 2024 entstand die Videoinstallation NACHTS nach Kafka mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz. Die Inszenierung STÖRFALL wurde ausgezeichnet mit dem Kölner Kunstsalon Theaterpreis 2022, die Inszenierung BRENNEN nominiert für den Kölner Theaterpreis 2023. Ebenso DER BAU im Jahr 2024 2024. Gemeinsam mit dem ehemaligen Kölner Intendanten Hansgünther Heyme entstand 2020/21 die Theatrale Video Installation HERAKLES.

 
Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele

Location

Alte Wursterei Pettenkoferstraße 4 50823 Köln

Team

disdance project
disdance project Köln

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