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Der Nazi & der Friseur

Keine Beschränkungen Theater

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Der Nazi, der sich selbst zum Juden macht, um seiner Schuld zu entkommen. Nach Edgar Hilsenraths Romangroteske. Die Inszenierung wurde nominiert für den KÖLNER THEATERPREIS 2016 und erlebte im Januar 2022 die 100. Vorstellung.

Edgar Hilsenraths Werk nimmt eine verstörende Erzählperspektive ein. Max Schulz, gelernter Friseur, macht in den 1930-er Jahren Karriere in der SS. Als Wachmann eines Konzentrationslagers tötet er mit eigener Hand seinen jüdischen Schulfreund Itzig Finkelstein und dessen ganze Familie. In der Nachkriegszeit nimmt er Itzigs Identität an, um sich der Verfolgung zu entziehen, und wandert nach Palästina aus. Max-Itzig, der Massenmörder, bringt es dort zum Untergrundkämpfer für den Staat Israel und zum geachteten Besitzer eines Friseursalons.

MIT Till Brinkmann und Philipp Sebastian

INSZENIERUNG Judith Kriebel

AUSSTATTUNG Susanne Weibler

BÜHNENFASSUNG Judith Kriebel und Gerhard Seidel

Location

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