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Der Sandmann -eine musikalische Reise nach E.T.A. Hoffmann

Theater Theater

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Der Sandmann – eine musikalische Reise- nach E.T.A. Hoffmann

PREMIERE: 

23.OKTOBER 2021 um 20.00 Uhr

Weitere Termine:

27.,28.,29. Oktober

9.,10.,11.,12.,13. November

8.,9.,10. Dezember

jeweils um 20.00 Uhr

Regie: Volker Lippmann

Bühnenfassung: Esin Eraydin

Komposition und musikalische Leitung: Daniel Sojunow

Kostüme: Dejan Radulovic

Videokunst:

Ensemble

 

Mit: Florian Buchholz,Esin Eraydin, Nathalie Dudzik, Volker Lippmann, Bernd Capitain,Kevin Hübner

E.T.A. Hoffmanns Fragen nach unbewussten und unterdrückten Bedürfnissen im menschlichen Miteinander äußern sich in seiner Erzählung „Der Sandmann“ in einer Auseinandersetzung mit der Beziehung von Mensch und Maschine. Welche Sehnsüchte verbergen sich hinter der Schaffung von künstlichen Menschen? Und was offenbaren sie über unser Verständnis von Geschlechterrollen und Liebe?

Die Auswirkungen der heutigen Technik auf Jugendliche sind nicht nur von Vorteil. Die Kinder und Jugendlichen wachsen mit Smartphones und Tabletts auf. Sie werden durch die „technischen Wunder“ wie Facebook, Instagram, Computerspiele in eine unreale Welt hingezogen und werden zu sogenannten „Computer-abhängigen Menschen“. Die Figur Olympia in E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ weist auf den „idealen Menschen“ hin, der über keine Emotionen verfügt und gesteuert wird. Das Internet fasziniert die Jugendlichen dermaßen, dass sie dieser Technik vertrauen und ohne sie gar nicht mehr in der Lage sind zu leben. Unser Ziel wäre es, die Jugendlichen darauf hinzuweisen, dass all diese erfundenen sozialen Medien eigentlich nur eine Scheinwelt sind. Die Jugendlichen, die unsere zukünftige Gesellschaft ausmachen, werden immer mehr von Maschinen abhängig, und können ohne sie kaum noch existieren. Der von der „unglaublichen Technik“ gesteuerte Mensch verliert immer mehr an Emotionen und Wahrheitsgefühl. Das Stück soll darauf aufmerksam machen, dass der Mensch kein Roboter wie Olympia ist, sondern Gefühle hat, Fehler machen darf und nicht „perfekt“ sein muss. Die Medien, die von den Kindern und Jugendlichen wie eine reale Welt gesehen werden, sind eine Imagination, die es eigentlich nicht gibt! E.T.A. Hoffmanns weltberühmtes Schauermärchen thematisierte schon im 18. Jahrhundert das Verhältnis von Mensch und Maschine.

 

 

Um einen sicheren Theaterbesuch für alle Gäste zu gewährleisten, gelten für den Vorstellungsbesuch nachfolgende Regelungen:

Unsere Vorstellungen dürfen nur von Geimpften, Genesenen oder Getesteten besucht werden. Bitte legen Sie einen Nachweis an der Abendkasse vor. Für den Testnachweis genügt ein Antigen-Schnelltest, ein PCR-Test ist nicht erforderlich. Im Foyer besteht Maskenpflicht, im Zuschauerraum darf die Maske abgenommen werden. 

Bitte tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung, wenn Sie unser Theater betreten.

Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten unseres Hauses. Am Eingang und auf den Toiletten stehen Handdesinfektionsspender für Sie bereit.

Die Zahl der verfügbaren Sitzplätze im Theatersaal und die Abstände zwischen den Sitzplätzen richten sich nach der Corona-Schutz-Verordnung.

Unsere Lüftungsanlage sorgt während der Vorstellung für einen kontinuierlichen Luftaustausch.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Kartenvorbestellung:

0221/4600911

info@theater-tiefrot.de

www.koelnticket.de

Weitere Informationen:

www.theater-tiefrot.de

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