FOTO: © 2026 Theater an der Ruhr

Destination: Origin

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Die Theaterinszenierung von Mohammad Rasoulof verwebt die Themen Exil, Identität und künstlerische Freiheit zu einer Performance, die das Publikum dazu einlädt, über die Bedeutung von Heimat und die Kraft der Selbstbestimmung nachzudenken. Setareh Maleki, Mahsa Rostami und Niousha Akhshi, mit denen Rasoulof bereits für seinen Spielfilm „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (2024) zusammengearbeitet hat, stehen nun in „Destination: Origin“ auf der Bühne.

Genau wie Mohammad Rasoulof selbst waren sie gezwungen, den Iran zu verlassen. In Berlin am (vermeintlichen) Ziel, durchlaufen die Schauspielerinnen ergänzt um ihre Kollegin Eli Riccardi in der Inszenierung die Stationen ihrer Flucht. Woran orientiert man sich, wenn man die Schranken der ständigen politischen Kontrolle verlässt? Worauf besinnt man sich zurück, um anzukommen in der eigenen Freiheit? Rasoulof entwirft Bilder einer Reise, in der Ziel und Ausgangspunkt verschwimmen.

Wir laden Sie herzlich ein, am 07.02. nach der Vorstellung zu einem gemeinsamen Nachgespräch zu bleiben.

Mohammad Rasoulof

Mohammad Rasoulof ist ein unabhängiger iranischer Filmemacher, der acht Spielfilme gedreht und zahlreiche renommierte Auszeich- nungen erhalten hat, darunter den Un Certain Regard-Preis bei den Filmfestspielen von Cannes für „A Man of Integrity“ (2017), den Goldenen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin für „There Is No Evil“ (2020), den Preis für die beste Regie in der Sektion Un Certain Regard in Cannes für „Goodbye“ (2011) und den FIPRESCI-Preis in der Sektion Un Certain Regard in Cannes für „Manuscripts Don't Burn“ (2013).

Obwohl seine Filme international große Anerkennung gefunden haben, wurde aufgrund der Zensur keiner von ihnen im Iran gezeigt. Im Laufe der Jahre hat er unter dem Druck und der Unterdrückung durch die iranischen Behörden verschiedene gerichtliche Strafen erduldet, darunter auch Gefängsnisstrafen. Sein jüngster Film, „The Seed of the Sacred Fig“ (2024), war international erfolgreich, gewann den Spezialpreis der Jury in Cannes und erhielt Nominierungen für den Oscar, den Golden Globe, den BAFTA, den César und den Europäischen Filmpreis

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Eine Koproduktion des Düsseldorfer Schauspielhauses, der Berliner Festspiele / Performing Exiles, des Nationaltheaters Mannheim und des Theaters an der Ruhr Mülheim.

Location

Theater an der Ruhr Akazienallee 61 45478 Mülheim an der Ruhr

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