Die Theaterinszenierung von Mohammad Rasoulof verwebt die Themen Exil, Identität und künstlerische Freiheit zu einer Performance, die das Publikum dazu einlädt, über die Bedeutung von Heimat und die Kraft der Selbstbestimmung nachzudenken. Setareh Maleki, Mahsa Rostami und Niousha Akhshi, mit denen Rasoulof bereits für seinen Spielfilm Die Saat des heiligen Feigenbaums (2024) zusammengearbeitet hat, stehen nun in Destination: Origin auf der Bühne.
Genau wie Mohammad Rasoulof selbst waren sie gezwungen, den Iran zu verlassen. In Berlin am (vermeintlichen) Ziel angekommen, durchlaufen die Schauspielerinnen, ergänzt um ihre Kollegin Eli Riccardi, in der Inszenierung die Stationen ihrer Flucht.
Rasoulof, einer der profiliertesten Filmregisseure und Gewinner zahlreicher Filmpreise, fragt in Destination: Origin: Woran orientiert man sich, wenn man die Schranken der ständigen politischen Kontrolle verlässt? Worauf besinnt man sich zurück, um anzukommen in der eigenen Freiheit? Rasoulof entwirft Bilder einer Reise, in der Ziel und Ausgangspunkt verschwimmen.
»Destination: Origin« ist eine Produktion der Berliner Festspiele mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus, THEATER an der RUHR, Nationaltheater Mannheim und Thalia Theater.
Nach der Vorstellung am 2.2. findet ein Nachgespräch statt.
Website: Thalia Theater - Destination: Origin
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