FOTO: © DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam. Wilfriede Maaß. Portrait, 1985. Foto: Thomas Florschütz
Die Keramikwerkstatt von Wilfriede Maaß
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Kabinettausstellung: Die Keramikwerkstatt von Wilfriede Maaß
5. September 2026 – 7. Februar 2027
Eröffnung: 28. August 2026, 18 Uhr
Preview-Wochenende im Rahmen des Sommerfestivals MINSK LIVE: 29.–30. August 2026
Die Ausstellung im Kabinettraum des MINSK zeichnet die Geschichte der Werkstatt von Wilfriede Maaß in Ost-Berlin nach. In den 1980er-Jahren war die in der Schönfließer Straße 21 gelegene Keramikwerkstatt, die nach der Wende auch zur Galerie wurde, ein wichtiger Freiraum für nichtkonforme Kunst in der DDR. Zu sehen sind von Wilfriede Maaß geformte und von verschiedenen Künstler:innen bemalte Services, Teller, Vasen und experimentelle Keramikskulpturen. Diese Objekte aus der Sammlung von Wilfriede Maaß treten in einen Dialog mit Gemälden der 1980er- und 1990er-Jahre aus der Sammlung Hasso Plattner sowie mit Leihgaben von wichtigen Akteur:innen aus dem Umfeld der Werkstatt. Der Film Ein Zeichen sind wir, deutungslos, und haben fast die Sprache in der Fremde verloren (1984) von Gino Hahnemann, der teils in der Keramikwerkstatt gedreht wurde und unter Beteiligung von Wilfriede Maaß entstand, rundet die Ausstellung ab.
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