Ende der 1920er Jahre entsteht im Osten Berlins ein Ort, der wie kaum ein anderer für das Versprechen moderner Massenkultur steht: die „Plaza“ am damaligen Küstriner Platz, dem heutigen Franz-Mehring-Platz. Eröffnet 1929 bietet das Varieté Platz für rund 3000 Menschen. Ihr Programm richtet sich an ein proletarisches Publikum. Das Varieté Plaza ist Ausdruck eines Versprechen an kultureller Teilhabe. Die Nationalsozialisten setzten diesem Versprechen ein Ende. Die jüdischen Eigentümer:innen werden enteignet. Im Zweiten Weltkrieg wird das Gebäude zerstört.
In ihrem Vortrag zeichnet Dr. Johanna Niedbalski die kurze, zugleich wechselvolle Geschichte des Theaters Plaza nach und zeigt, wie sich seine Nutzung in die Vergnügungsgesellschaft jener Jahre einfügt.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.
Preisinformation:
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.