FOTO: © Gabriela Neeb
Die Lüge in der Wahrheit suchen
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Die Künste sind Orte der Imagination und übernehmen deshalb in der Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus eine spezifische Funktion. Es sind die Künste, die antisemitische Bilder und Geschichten von Jüdinnen*Juden erfinden, die so prägend sind, dass sie die Existenz und Geschichte realer Jüdinnen*Juden überschreiben. Der neue Sammelbad „Antisemitismus in den Künsten“ führt in verschiedene Formen von Antisemitismus ein und fragt, wie diese sich in Geschichte und Gegenwart der Bildenden Künste, der Literatur, des Theaters und der Musik äußern.
Auch aktuelle Debatten, die das Verständnis von Antisemitismus in der Kultur prägen, werden thematisiert. Er schließt mit praktischen Leitfäden für Kulturinstitutionen zu den Themen Veranstaltungsstörungen und Öffentlichkeitsarbeit. Damit liegt erstmals ein Grundlagenwerk vor, dass sich an alle wendet, die in künstlerischen Kontexten arbeiten und sich mit dem Thema Antisemitismus befassen möchten.
Der Sammelband vereint Beiträge von Jakob Baier, Juliette Brungs, Ana Hoffner ex-Prvulovic*. Eva Marburg, Maria Kanitz und Lukas Geck, Steffen Klävers, Doron Rabinovici, Nike Thurn, Tina Turnheim, Tom David Uhlig.
Im Kontext von „Revisiting Kammerspiele – Tagung zu Theater, deutsch-jüdische Geschichte und NS-Erbe“ in Kooperation mit der Theaterwissenschaft der LMU München, geben Herausgeberin Stella Leder und Autorin Eva Marburg vom Institut für Neue Soziale Plastik eine anschauliche Einführung in Antisemitismus in Kunst und Kultur.
Die Buchvorstellung ist auch unabhängig von der Tagung buch- und besuchbar.
Preisinformation:
12 €
Location
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