Filmreihe: »Vom Propaganda- zum Aufklärungsinstrument? »Trümmerfilme« in Deutschland 1946«
Wir zeigen – 80 Jahre danach – Filme, die 1946 in die deutschen Kinos kamen oder produziert wurden. Allen Vorführungen geht eine (film-)historische Einführung voraus, im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch über das Gesehene.
Gestartet wird unsere Reihe mit dem Film »Die Mörder sind unter uns«. Dieser stellt den frühesten Versuch einer filmischen Auseinandersetzung mit den Verbrechen der NS-Zeit dar, er berührt sowohl das Thema der Konzentrationslager wie auch das der zahllosen Kriegsverbrechen. Wolfgang Staudte (1906–1984), von dem auch die Idee und das Drehbuch stammten, führte Regie bei den Dreharbeiten, die in Berlin im März 1946 begannen. In den Hauptrollen spielten Hildegard Knef (1925–2002), Wilhelm Borchert (1907–1990) und Arno Paulsen (1900–1969). Eine Hauptrolle spielt aber auch das zerstörte Berlin mit seinen Menschen.
Weitere Termine der Reihe:
04. Mai, 18.00 Uhr: »Freies Land« (D 1946)
07.09., 18.00 Uhr: »Irgendwo in Berlin« (D 1946)
02. November, 18.00 Uhr: »In jenen Tagen« (D 1946)
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