Wie laut spricht eigentlich die „innere Stimme“ unseres Körpers – und warum überhören wir sie so oft? Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ lädt zu einem besonderen Abend mit Prof. Ingo Froböse ein: In einem Impulsvortrag und anschließenden Gespräch zeigt der Kölner Sportwissenschaftler und Bestseller-Autor, warum echte Gesundheit dort beginnt, wo wir wieder lernen, unserem Körper zuzuhören. „Das Herz weiß schon Bescheid“, sagt Froböse, der im Januar das Buch „Die Stimme unseres Körpers“ veröffentlicht hat. Wer morgens noch im Bett seinen Ruhepuls spürt, könne früh erkennen, ob Stress oder Unruhe im Körper arbeiten. Viele Menschen hätten jedoch „das Gefühl für die passende Belastung verloren“ – sie sitzen zu lange, bewegen sich zu wenig oder joggen schneller, als ihnen guttut. Auch die moderne Technik helfe nur bedingt: „Wir sind keine Maschinen – und sollten keinen Werten hinterherhecheln, die eine Maschine uns vorgibt.“
Im Gespräch wird Froböse erklären, warum der Körper oft zuerst flüstert – und erst später schreit. Warum Verspannungen, Müdigkeit oder ein Heißhunger auf Süßes wichtige Signale sind. Und weshalb er überzeugt ist: „Wir haben kein Belastungsproblem, sondern ein Regenerationsproblem.“ Zudem zeigt er, wie einfache Pausen während der Büroarbeitszeit Körper und Geist entlasten können.
Nach Vortrag und Gespräch sind alle im Publikum eingeladen, eigene Fragen zu stellen. Ein Abend für alle, die ihren Körper wieder besser verstehen möchten – und vielleicht zum ersten Mal wirklich hinhören. Moderiert wird die Veranstaltung von Sarah Brasack, stellvertretende Chefredakteurin des "Kölner Stadt-Anzeiger". Mit Bücherstand und Signierstunde.
Kostenlose Parkplätze am Veranstaltungsort sind vorhanden, außerdem ist die Workstage des "Kölner Stadt-Anzeiger" gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (Linie 13/16 Amsterdamer Straße/Gürtel). Freie Platzwahl.
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