Lütfiye Güzels Texte sind kurz und klar, pointiert und überraschend. Sie beobachten messerscharf und nehmen Details wahr, die dem bloßen Auge im hektischen Alltag verborgen bleiben. Sind sie radikal? Wenn es radikal ist, still zu sitzen und zu beobachten, wenn es radikal ist, das Beobachtete festzuhalten, nach links und rechts umzudrehen, zu hinterfragen, es zu fassen zu versuchen – dann ja, dann sind sie radikal. An diesem Abend liest die preisgekrönte Autorin aus alten und neuen Texten und spricht über sie und Self-Publishing mit Iuditha Balint und dem Publikum. Bei Chai und mit Zärtlichkeit.
Lütfiye Güzel, 1972 in Duisburg geboren, ist Dichterin und bringt seit 2014 Gedichte unter ihrem eigenen Label go-güzel-publishing heraus. 2017 wurde sie mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet. Seit Oktober 2023 veröffentlicht sie unter dem Titel „süperdepresyon“ eine einsame Kolumne für Interkultur Ruhr. Ihr letztes Chapbook „wem gehören die tauben?“ ist 2025 erschienen, ihr neuer Band „Lütfiyeah“ erscheint im Februar.
Lütfiye Güzels Homepage: https://luetfiye-guezel.tumblr.com/
Eine Veranstaltung des Fritz-Hüser-Instituts in Kooperation mit Taranta Babu.
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