Im Disgusting Food Museum warten rund achtzig der ungewöhnlichsten und umstrittensten Lebensmittel der Welt darauf, entdeckt zu werden. Von Frosch Smoothies aus Peru über sardinischen Madenkäse bis zur berüchtigten Durianfrucht aus Thailand, die selbst geübte Nasen herausfordert, lädt die Ausstellung dazu ein, eigene Ideen von Ekel und Essbarkeit zu hinterfragen. Was für manche völlig normal ist, löst bei anderen Erstaunen, Lachen oder Gänsehaut aus.
Die Ausstellung zeigt, wie stark Essgewohnheiten kulturell geprägt sind und welche Rolle der Ekel für uns Menschen überhaupt spielt. Der Rundgang öffnet den Blick auf eine globale Ernährungskultur, die vielfältig, überraschend und manchmal auch herausfordernd ist. Die Themen reichen von Traditionen und Ritualen über soziale Bedeutungen bis hin zu ethischen Fragen rund um Tierhaltung und Konsum. Exponate wie Gänsestopfleber oder alkoholische Getränke mit eingelegten Tieren machen deutlich, dass Geschmack oft eng mit Moral und Verantwortung verbunden ist.
Ein besonderes Highlight ist die Tastingbar. Dort können Besucherinnen und Besucher selbst riechen, probieren und erleben, wie unterschiedlich kulinarische Grenzen wahrgenommen werden. Die Ausstellung möchte nicht schockieren, sondern zum Nachdenken und Austauschen anregen und dazu ermutigen, neue Perspektiven auf nachhaltige und vielfältige Ernährungsweisen zu entdecken.
Ein Besuch, der neugierig macht und Gesprächsstoff garantiert.
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