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Drowning Love
FOTO: © © June Ueno

Drowning Love

Das sagt der/die Veranstalter:in:

溺れるナイフ Oboreru naifu

Regie: YAMATO Yûki
2016, 111 Minuten, OmeU, Blu-ray

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Manga für Mädchen (Shôjo Manga), der von der preisgekrönten Manga-Zeichnerin George Asakura geschrieben und gezeichnet wurde. Er erschien als Serie von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2013 in Bessatsu Friend, einem Magazin für Shôjo Manga und wurde anschließend in 17 Einzelbänden herausgegeben. In Tokyo war Mochizuki Natsume ein jugendliches Fashion-Model für eine Zeitschrift, nun ist sie aber aufs Land in den Heimatort ihres Vaters gezogen, um dort den Großvater zu unterstützen. Sie ist frustriert und gelangweilt von ihrem neuen Umfeld, bis sie Hasegawa Kôichirô trifft, den attraktiven, aber auch egoistischen Nachkommen einer Familie von Shintô-Priestern. Es entspinnt sich eine nicht ganz einfache Romanze zwischen den beiden und Natsume versucht, ihren Platz im Leben zu finden.

Filmreihe
Manga auf der Kinoleinwand - Japanische Comic-Adaptionen

Schon längst genießen nicht nur die gedruckten Ausgaben von Manga Kultstatus, sondern auch deren Verfilmungen werden von vielen Fans mit Begeisterung aufgenommen. Begleitend zur Ausstellung Manga Hokusai Manga: Die Skizzenbücher des berühmten Meisters aus der Perspektive heutiger japanischer Comics stellen wir fünf Realfilme und einen Anime vor, die auf der Grundlage von Manga entstanden sind. 

Die immense Vielfalt von Manga-Genres spiegelt sich auch bei den Verfilmungen wider. Den Auftakt bildet Kûki ningyô des Meister­regisseurs Koreeda Hirokazu, der sich auf außergewöhnliche Weise mit den Themen Isolierung und Vereinsamung im städtischen Leben auseinandersetzt. Als Inspirationsquelle diente die gleichnamige Manga-Serie von Gôda Yoshi‘ie, die in einem Magazin für eine vorwiegend junge erwachsene männliche Leserschaft erschien (Seinen ­Manga). Es folgen Verfilmungen von zwei Mädchen-Manga-Bestsellern (Shôjo Manga) der preisgekrönten Zeichnerinnen George ­Asakura und Andô Yuki. Der Animationsfilm über eine skurrile Musikband ist auch wegen seiner Herstellungstechnik im Rotoskopie-Verfahren herausragend. Schließlich kommen bei einem Thriller und der Verfilmung eines Boys Love Manga (Bôizu rabu Manga) auch die Liebhaber von Spannung und Mystery auf ihre Kosten.

Preisinformation:

Eintritt frei

Location

Japanisches Kulturinstitut Köln Universitätsstraße 98 50674 Köln
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