FOTO: © Gwilym Simcock

Einsteins Piano: Gwilym Simcock

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Wer dem Briten Gwilym Simcock zuhört, ahnt schnell, warum dem Klavier nachgesagt wird, wie ein ganzes Orchester klingen zu können und dass es wie ein in sich geschlossener Kosmos ist. Er nutzt die Optionen des Instruments trefflich für Exkursionen, die von der Welt des modernen Jazz in neoromantische Gefilde und auf klassisches oder auch unergründetes Terrain führen. Die harmonische und melodische Finesse des Gwilym Simcock ist immer wieder frappierend, seine rhythmische Wucht raubt einem den Atem.

Jetzt kommt dieser Geschichtenerzähler, der es binnen weniger Takte schafft, uns in seine dichten Plots hineinzuziehen, zu uns.

Gwilym Simcock wurde einst als Wunderkind gehandelt. Doch mit dem Erwartungsdruck kam er gut klar. Der Mittvierziger, der an der Royal Academy of Music einst unter solchen Assen wie John Taylor, Nikki Iles oder Geoff Keezer studierte, brachte 2007 sein erstes Album heraus und hat seither eine Reihe eigener Einspielungen veröffentlicht, die seine Wandelbarkeit zeigen. Sieht man von Solo-Projekten aller Art ab, hat Simcock, der sogar schon mehrere Klavierkonzerte komponierte, mit Tim Garlands Lighthouse Trio, Bill Brufords Earthworks, Stan Sulzmans Neon oder Pat Metheny gearbeitet.

Location

Einstein Kultur Einsteinstr. 42 81675 München

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