Der Dokumentarfilm Kein Land für Niemand zeigt, wie Europa inmitten einer humanitären Krise seine Grenzen dichtmacht und begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer. Er legt den Fokus auf die Perspektiven Geflüchteter und deckt auf, wie Rechtspopulismus Migration zunehmend kriminalisiert. Im Anschluss gibt es eine Möglichkeit zum Gespräch über die brisanten Themen 😌
Im Rahmen der Anarchistischen Buchmesse (14.-17. Mai, Jugendkulturzentrum forum) läuft bei freiem Eintritt der Dokumentarfilm:
KEIN LAND FÜR NIEMAND - ABSCHOTTUNG EINES EINWANDERUNGSLANDES
DEU 2025. R: Max Ahrens, Maik Lüdemann. Dokumentarfilm. 111 Min. FSK: 12
Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Max Ahrens und Maik Lüdemann begleiten eine Seenot-Rettungsmission im Mittelmeer, zeigen die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete, geben Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Und sie blicken auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland mit erstarkendem Rechtspopulismus und einem Diskurs, der Flucht und Migration kriminalisiert, humanitäre Hilfe beiseiteschiebt und Menschen als Abschiebemasse ansieht.
Deutschland gibt immer wieder den Takt vor, Europa zieht nach: Der Film hinterfragt die aktuellen Narrative und beleuchtet die Mechanismen, durch die Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen.
In Kooperation mit Anarchistische Buchmesse Mannheim (14. bis 17. Mai, Jugendkulturzentrum forum)
Anschließend Filmdiskussion