FOTO: © Semra Ertan

Empowerment und Selbstorganisation in den Gedichten von Semra Ertan

Gesprochenes Dialog & Lesung

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Wenn Semra Ertan über “Gleiche Sorgen” schreibt, heißt das nicht, dass alle Menschen dieselben Sorgen teilen. Vielmehr scheint es ein Aufruf zur Selbstorganisation und ein Bedürfnis nach Allianzen zu sein, in denen gleichsam Sorge füreinander getragen wird. “Einsamkeit”, “Träumen”, “Arbeit”, “Hoffnungslosigkeit”, “Widerstand”, “Freundschaft”, “Liebe”: All dies sind Schlagworte, die sich in dem Werk Semra Ertans verdichten. 2022 jährt sich der Todestag der Dichterin und Aktivistin zum 40. Mal. Ausgehend von der arbeitsmigrantischen Perspektive Ertans sprechen Saboura Naqshband, Efsun Kızılay und Nuray Demir über performative Selbstermächtigung, Praxen der Sorge, Erinnerung, migrantische Arbeitskämpfe, Empowerment und die Alltäglichkeit von Widerstand. Das Gespräch wird begleitet durch die Gedichte Semra Ertans, die von Hülya Kıymet Kılıç auf Deutsch und Türkisch gelesen werden. Die Lesung ist Teil der Lesereihe “Das literarische Rondell“ der Gedankenmanufaktur Wort & Ton.* “Gleiche Sorgen” ist der gleichnamige Titel des Gedichts von Semra Ertan, 2. Juni 1977.

Location

HAU - Hebbel am Ufer
Stresemannstr. 29
10963 Berlin

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