Das sagt der/die Veranstalter:in:
Im Garten des Haus der Berliner Festspiele versammelt der Kontrabassist Florentin Ginot das Publikum zu einem Konzert über Natur im Post-Anthropozän. In der co-kreativen Konzert-Performance begreift Komponistin Carola Bauckholt den Kontrabass als Arche Noah, in der Ameisen, Insekten, Igel und Eichhörnchen mit Waldgeistern, Feen und Glühwürmchen zusammenkommen. Kontrabass und Elektronik verschmelzen bei ihr im Sinne einer Klangökologie mit der sie umgebenden Natur. Unterirdische Klänge, die sie mit Hilfe von Geophonen aufzeichnet, werden elektronisch verstärkt und mischen sich mit dem virtuosen Spiel von Ginot. Komponist*in Lou Kilger inszeniert den Kontrabassisten und sein Instrument indessen als physischen Ankerpunkt, von welchem ausgehend die Elektronik den umgebenden Raum öffnet. Ginot tritt mittels der Werke von Bauckholt und Kilger in eine neue Beziehung zu seinem Instrument, dessen schwirrende Klänge sich mit der untergründig lebendigen Umgebung mischen, und verzaubert den Garten des Festspielhauses.
Programm
Carola Bauckholt
My Light Lives in the Dark (2024)
für Kontrabass und Elektronik
Lou Kilger
mescarill (2024)
für Kontrabass und Elektronik
Besetzung
Florentin Ginot – Kontrabass
Preisinformation:
Eintritt frei, kostenloses Ticket erforderlich.
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