Eröffnung der Open Area des Kunstmuseum Wolfsburg

FOTO: © Credits: Visualisierung zur neu konzipierten Open Area am Kunstmuseum Wolfsburg © raumlaborberlin / rechts Ferhat Kartal

Eröffnung der Open Area des Kunstmuseum Wolfsburg

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Das sagt der/die Veranstalter:in:

Die Open Area – ein neuartiger Ort des Kunstmuseum Wolfsburg. Mit ihren zum Stadtraum hin gelegenen Flächen steht sie für interessierte Bürger*innen der Stadt sowie die direkte und indirekte Nachbar*innenschaft der Region zur Verfügung. Als offener Ort der Teilhabe ist die Open Area kostenfrei zugänglich und lädt zum Verweilen, Austauschen und Mitmachen ein.

 

Anlässlich der Eröffnung der Open Area wird am Freitag, den 3. Juli um 17.30 Uhr die Performance Kras û Fistan / ohne Titel unter der künstlerischen Leitung und mit Beteiligung von Ferhat Kartal präsentiert. Die Arbeit entsteht in Zusammenarbeit mit der Theaterregisseurin Mizgîn Bilmen und der Künstlerin und Forscherin Havîn Al-Sîndy und wird begleitet vom Musiker Devran Amed sowie kurdischen Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

 

Mit der Open Area eröffnet das Kunstmuseum Wolfsburg einen Raum, der sich bewusst an die Stadtgesellschaft richtet. Als frei zugänglicher Ort im Übergang zwischen Museum und öffentlichem Raum lädt sie zum Verweilen, Austausch und zur aktiven Teilnahme ein. In enger Verbindung zu den Themen der aktuellen Ausstellungen entwickelt die Kunstvermittlung hier gemeinsam mit lokalen Initiativen, Vereinen und Partner*innen ein vielfältiges Programm aus Workshops, temporären Formaten und Diskussionsangeboten. Die Open Area versteht sich als dynamische Plattform, auf der gesellschaftliche Fragestellungen verhandelt und neue Formen des Zusammenlebens erprobt werden.


Die Performance Kras û Fistan / ohne Titel knüpft unmittelbar an dieses Verständnis an. Ausgehend von der Arbeit Kras û Fistan | der Stoff von Havîn Al-Sîndy entfaltet sich eine kollektive Praxis, die Bewegung, Klang und Erinnerung miteinander verschränkt. Unter der Leitung von Ferhat Kartal entsteht ein performativer Raum, in dem sich individuelle und gemeinsame Geschichten einschreiben und transformieren.


Zentrale Motive der Arbeit sind Klang und Rhythmus als Träger von Gemeinschaft und Widerstand. Dêw steht für Trommel, Herzschlag, Ruf und Versammlung, während Zirnê eine klangliche Ferne beschreibt, ein Ziehen, das sich im Hören entfaltet und wiederkehrt. In dieser Verbindung wird Tanz als Ausdruck von Widerstand und als Form kollektiver Erinnerung erfahrbar.


Als Auftakt der Open Area setzt die Performance ein Zeichen für deren programmatische Ausrichtung: ein offener, partizipativer Ort, an dem Kunst als soziales und politisches Medium wirksam wird und unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.


Der Eintritt ist frei.

Location

Kunstmuseum Wolfsburg
Kunstmuseum Wolfsburg Hollerplatz 1 38440 Wolfsburg

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