Mit SYNTHETIC EXISTENCE: THE GAZE OF THE CIRCUITED COLLECTIVE präsentiert die G2 Kunsthalle eine Einzelausstellung der Malerin Jana Schröder. Schröders Werk ist geprägt von einer intuitiven Praxis, aus der Bildwelten hervorgehen, die sich aus dem Zusammenspiel von Wiederholung, Zufall und Konzeption zu weitgehend gegenstandslosen Landschaften verdichten. Diese entziehen sich einer eindeutigen Lesbarkeit und lösen zugleich immer wieder Assoziationen zu figürlichen, den Betrachtenden vertrauten Objekten aus. Im Rahmen der Ausstellung in der G2 Kunsthalle setzt sich die Künstlerin mit der visuellen Sprache von Science-Fiction-Filmen der 1960er- und 1970er-Jahre auseinander. Schröders Arbeiten greifen diese Darstellungen auf und thematisieren die Begegnung mit dem Fremden. In der Ausstellung sind die Werke so angeordnet, dass sie die Betrachtenden umringen. Diese Begegnung erzeugt ambivalente Gefühle: Die Formen können sowohl abstoßend, bedrohlich oder gefährlich wirken, als auch Neugier und den Wunsch auslösen, das Unbekannte zu erkunden und zu verstehen. Es entsteht ein Spannungsverhältnis zwischen Attraktion und Aversion, das die Wahrnehmung dauerhaft in Bewegung hält. Die Ausstellung entfaltet ambivalente Resonanzräume, in denen organische und technische Vorstellungen ebenso wie Faszination und Bedrohung miteinander verwoben sind. Schröders Bildstrategien gewinnen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher, politischer und ökologischer Krisen eine zeitgenössische Relevanz, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft.
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