Vier Positionen – Rolf Appelbaum, Antonio Bravo Avendaño, Tania Ximena und Tino Kukulies – die sich auf unterschiedliche Weise mit zeitgenössischen Realitäten auseinandersetzen. In Fotografie, Video, Installation, Skulptur und Zeichnung kollidieren organische Prozesse, physische Spannungen, algorithmische Alchemie und persönliche Topografien, die sich zwischen dokumentarischer Idee, materieller Verdichtung und spekulativer Erzählung hin und her bewegen.
Sie nähern sich mit je eigener Bildsprache den Bruchlinien unserer Gegenwart. Appelbaums Projekt Hitzewelle bildet den Ausgangspunkt der Ausstellung und reflektiert Klimawandel und urbane Spannungen. Bravo Avendaño, auf der suche nach Wasser, schafft temporäre Rauminterventionen zwischen Zeichnung, Skulptur und Aktion. Ximena versteht Landschaft als lebendiges Territorium – geologisch und sozial aufgeladen. In ihrer interdisziplinären Praxis verbindet sie Bergsteigen, Vulkanologie, wissenschaftliche und historische Recherche mit spiritueller und persönlicher Introspektion. Kukulies überprüft in skulpturalen und fotografischen Arbeiten die tektonischen, medialen und materiellen Kräfte des Kamera basierten Bildes.
Kuratiert wird die Ausstellung von Andreas Wünkhaus.
Eröffnung: Freitag, 5. Juli 2025, 18–21 Uhr
Ausstellungsdauer: 5.07. – 30.07.2025
Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung (0172 - 214 54 16)