FOTO: © Rinus Baak

Es ist nicht leicht, es ist nicht leicht, es ist nicht leicht!

Das sagt der/die Veranstalter:in:

“Es ist nicht leicht, es ist nicht leicht, es ist nicht leicht!” seufzt und singt es aus dem tiefsten Kerker in Beethovens Befreiungsoper „Fidelio“. Auch im neuen Stück von [in]operabilities, im nicht ganz so tiefen Orchestergraben eines verlassenen Opernhauses seufzen, singen und gebärden drei Protagonist*innen – und suchen nach Freiheit und Verbundenheit. 

Das Musiktheaterkollektiv [in]operabilities widmet sich nach „A Singthing“, „Die Insel“ und „Die Wellen“ nun der „Befreiungsoper“ als Thema und Genre und kreiert mit „Es ist nicht leicht, es ist nicht leicht, es ist nicht leicht!“ ein vielsinnliches Musiktheater. Gestärkt vom utopischen Pathos des spätertaubten Komponisten Beethoven entwickeln die drei Performer*innen eine gemeinsame musikalische Praxis, die unterschiedliche Wahrnehmungsstile verbindet und adressiert. Aus Klang und Vibration, Gesang und Gebärdensprachpoesie, aus Licht, Berührungen und gesungener Audiodeskription entstehen Formen des Musizierens, die ausloten, was Oper alles sein kann.

Worin fühlen wir uns gefangen? Wovon wollen wir uns befreien? Können wir verbunden, verletzlich und frei bleiben in Anbetracht einer katastrophischen Gegenwart? Kann Musik dabei helfen? 

Regie Benjamin van Bebber Komposition Leo Hofmann, frei nach Beethovens Oper »Fidelio« Performance Athena Lange, Fia Neises, Marie-Sophie Richter Dramaturgie Franziska Henschel Dramaturgie Deutsche Gebärdensprache Susanne Tod, Emil Leske Dramaturgie Audiodeskription Naomi Sanfo, Jeanne Charlotte Vogt Outside Eye & Ear Gunda Schröder Licht und Raum Ladislav Zajac Kostüm Jessica Gadani Regie-Support Emil Leske Übertitelassistenz Linda Lou Dierich-Matzke Produktionsassistenz Sofia Chionidou Öffentlichkeitsarbeit Jeanne Charlotte Vogt Mitarbeit Öffentlichkeitsarbeit Susanne Tod, Emil Leske, Naomi Sanfo Libretto (Deutsch & Deutsche Gebärdensprache) [in]operabilities, inspiriert von Eva von Redecker, Donna Haraway und »Fidelio« Konzept & Produktion [in]operabilities Finanzen Nina Klöckner / ehrliche Arbeit Begleitung im Probenprozess von Dolmetscher*innen für Deutsche Gebärdensprache und Deutsch Christina Müller, Céline Sawkins, Nicole Ostrycharczyk, Marie Schaper, Clara Bosse, Anna Maria Meyer, Katrin Kukla, Kunigunde Schindler Mit Dank an die Staatsoper Hamburg

Es ist nicht leicht, es ist nicht leicht, es ist nicht leicht! ist eine Produktion von [in]operabilities und entsteht in Koproduktion mit Kampnagel, Gare du Nord Basel und Un-Label. Die Produktion wird gefördert von der Freien und Hansestadt Hamburg Behörde für Kultur und Medien, vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, dem Fachausschuss Musik BS/BL, der Landis & Gyr Stiftung, der Fondation Suisa und der ZEIT Stiftung Bucerius.

Preisinformation:

18 Euro (erm. 9 Euro, [k]-Karte 7,50 Euro)

Location

Kampnagel / K2 Jarrestrasse 20 22303 Hamburg

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