Das sagt der/die Veranstalter:in:
BUCHVORSTELLUNG UND DISKUSSION ÜBER DIE WIRKSAMKEIT DES GEDRUCKTEN
Über dünne Linien, Flächenaufteilung und unbemalte Leinwände zu schreiben, bedarf schon eines guten Stück Mutes. Der Kunstkritiker und Journalist Hans-Peter Riese, im Mai jährt sich sein Geburtstag zum 85. Mal, ist davor nie zurückgeschreckt und hat sich einen Ruf als Vermittler von „schwieriger Kunst“ erarbeitet. Sein Werkzeug ist das Wort, sein Schlachtfeld das Buch.
Tempi passati? Wer liest noch in Zeiten von Podcast, Instagram oder YouTube?
Nach der Lesung von Hans-Peter Riese aus seiner Neuerscheinung „Hinter dem Spiegel“, Wienand Verlag, Köln, werden der Autor, der Verleger Michael Wienand und der Künstler Christoph Westermeier, moderiert von Barbara Könches, über Zukunft und Vergangenheit von Büchern sprechen.
Eine Gelegenheit für alle Buchliebhabenden, sich zu Wort zu melden; ebenso wie für alle Buchskeptiker, um für die Vorteile von Hörbüchern auf dem Fahrrad oder schnellen TikTok-Videos am Strand zu streiten.
H.-P. Riese war bereits im Februar 2026 in der ZERO foundation zu Gast. Sein Vortrag zu Christian Megerts 90. Geburtstag ist eines von acht Kapiteln in dem rund 112 Seiten schmalen Band (gut für leichtes Reisegepäck), in dem auch über Norbert Kricke, Hans Jörg Glattfelder, János Megyik, Arne Schreiber, Norbert Thomas, Andreas Brandt sowie über den Gründer und Ehrenvorstand der Freunde der ZERO foundation, Hubertus Schoeller, berichtet wird.
Das grafisch so unaufgeregt wie überzeugende Bändchen kann an diesem Abend erworben und durch eine Signatur des Autors veredelt werden.
Hans-Peter Riese ist ein deutscher Journalist, Kunstkritiker und Kurator. Er war Auslandskorrespondent der ARD in Prag, Moskau und Washington und Hörfunkchefredakteur beim Hessischen Rundfunk, außerdem vierzig Jahre lang Kunstkritiker für die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Christoph Westermeier ist Künstler und 1. Vorsitzender des Künstlervereins Malkasten, Düsseldorf. 2004-2010 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, 2009 Meisterschüler bei Prof. Christopher Williams, zahlreiche Auslandsaufenthalte wie in Moskau oder Istanbul, Stipendien und Auszeichnungen.
Michael Wienand ist Verleger in der zweiten Generation. Mit seiner Begeisterung für die Kunst und seiner Freundschaft zu vielen Künstlern und Künstlerinnen entwickelte er eines der führenden Kunstbuchprogramme. Der Wienand Verlag steht für Ausstellungskataloge, die in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Museen und Stiftungen entstehen.
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