FOTO: © Künstlerinnengruppe Erfurt, Frauenträume, 1986, Still, Super-8-Film © Archiv Gabriele Stötzer, Courtesy: Künstlerinnengruppe Erfurt
Exterra XX / Künstlerinnengruppe Erfurt: Exterra in the Air XX. Im Rahmen von 75 Jahre Berliner Festspiele
Das sagt der/die Veranstalter:in:
In den 1980er und 1990er Jahren machte die Künstlerinnengruppe Erfurt die Dächer der Stadt zu Schauplätzen ihrer Aktionen und hielt diese in Super-8-Filmen fest. Im Rahmen der Ausstellung Gabriele Stötzer: Dabei sein und nicht schweigen setzt Exterra XX, ehemals Künstlerinnengruppe Erfurt, diese Praxis nun in Berlin fort – mit einer neuen Performance auf dem Dach des Gropius Bau. Von der Niederkirchnerstraße aus, in unmittelbarer Nähe zu den Überresten der Berliner Mauer, ist sie bei freiem Eintritt zu sehen.
„Wir waren Furien, ordinäre Weiber, Frauen, die in keine Klischees passten, nicht einmal in das der Aussteiger, Alternativen, Punker, Hippies, Kirchies oder Künstlerinnen“, erinnert sich ihr Mitglied Monika Andres an die Anfänge der Künstlerinnengruppe Erfurt.
Gabriele Stötzer – die ab den 1970er Jahren im künstlerischen Untergrund in der DDR arbeitete – initiierte die Gründung der Gruppe. Gemeinsam machten sie Kunst und übten durch provokante Aktionen Kritik am politischen System. In wechselnder Besetzung entstanden zwischen 1984 und 1994 neben Performances, Manifesten, experimenteller Musik, Fotografie, Aktionsmalerei, Mode und Grafik auch Super-8-Filme, in denen die Gruppe immer wieder auf den Dächern Erfurts in Aktion trat. Ihre neue Performance auf dem Dach des Gropius Bau wird vom Weimarer Ensemble für Intuitive Musik begleitet und findet anlässlich der Langen Nacht der Museen 2026 im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums der Berliner Festspiele statt.
Mehr Informationen auf gropiusbau.de
Quelle: Gropius Bau
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