»Kuratorische Verantwortung als Praxis« (DE/EN)
Joanna Warsza und Ronald Kolb
Kostenlos | Ohne Anmeldung
Im Zentrum des Gesprächs mit Joanna Warsza und Ronald Kolb stehen Fragen nach kuratorischer Verantwortung, Fürsorge und Handlungsspielräumen in Zeiten gesellschaftlich andauernder Krisen. Die Kurator*innen sprechen über ihre jeweiligen Ansätze zwischen lokalem Engagement und transnationaler Praxis. Joanna Warsza wird Einblicke in ihre kuratorische Strategie geben, die sich unter anderem mit planetarischer Öffentlichkeit, Dekolonialität und Erinnerungskultur im urbanen Raum beschäftigt, während Ronald Kolb Projekte vorstellt, die künstlerische Praxis, ökologische Fragen und gemeinschaftliches Wissen in ländlichen Kontexten miteinander verbinden.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, Joanna Warsza spricht in Englisch. Im Anschluss öffnen wir den Raum für Austausch und Fragen.
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Joanna Warsza ist die neue Stadtkuratorin in Hamburg, sie arbeitet international und ist bekannt für ihre Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Politik und Raum. Ihr Programm in Hamburg läuft unter den beiden Titeln Five Years – Five Elements, aktuell From The Cosmos To The Commons, und Counter Monuments – Performing the Public Collection of Hamburg.
Ronald Kolb ist Künstlerischer Leiter der M.1 der Arthur Boskamp-Stiftung und forscht zu kuratorischen Öffentlichkeiten an der Zürcher Hochschule der Künste. In seiner Arbeit verbindet er das Konzipieren von Ausstellungen und die Lehre im akademischen Kontext mit situiertem Wissen.
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Dieses Programm ist Teil der Futur3. - Wochen für Kunst und Diskurs (11.07-31.07.2025) und eine Veranstaltung vom Netzwerk für revolutionäre Ungeduld (NfrU) e.V. — mit freundlicher Unterstützung von der Landeshauptstadt Kiel, der Bürgerstiftung Kiel, der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Schleswig-Holstein e.V., dem AStA der Muthesius Kunsthochschule, dem AStA der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der CAU Kiel | ZfE Inkubator, studio hoop und AV/IT – Digitale Lösungen.