Stummfilmvorstellung mit Live-Musik
Das Projekt um die Stummprojektion von Die Schöne und Das Biest sticht durch seine Interdisziplinarität heraus. Es ist eine Initiative von Musikstudierenden aus Wiesbaden, Frankfurt, Darmstadt und Würzburg.
Die Aufführung basiert auf dem Film La Belle et la Bête (Die Schöne und Das Biest, 1946) von Jean Cocteau, der die Filmgeschichte geprägt hat, und der modernen Komposition von Philip Glass (1994) in einem Arrangement von Lukas Popp (2025) für Sextet und Solist.innen. Diese wird synchron zur Projektion gespielt und bietet die Möglichkeit die Mischung der Klangfarben von Querflöte, Akkordeon, Posaune, Cello, E-Piano, Marimba, Vibraphon, Glockenspiel und Sänger.innen hautnah zu erleben.
Was zunächst wie ein einfaches Märchen anmutet, entpuppt sich bald als eine Geschichte, die sich mit einem breiteren und tieferen Thema befasst: dem Wesen des kreativen Prozesses. Durch eine außergewöhnliche Alchemie des Geistes wird die gewöhnliche Welt in eine Welt der Magie verwandelt. Die Kraft des Schöpferischen und die raue Welt der Natur, die von der Schönen und dem Biest verkörpert werden, kommen schließlich zum Vorschein und lassen die Welt der Phantasie aufblühen.
Lukas Popp, Leitung und Arrangement
Mariko Lepage, Sopran Belle
Eins Lee, Bariton Bête
Julia Planitz, Sopran Félicie
Miriam Menzel, Sopran Adélaïde
Eunchong Choi, Bariton Avenant
Kei Higashiura, Bariton Ludovic
Richard Steinert, Bass Père und Usurier
Ronja Ramisch, Akkordeon
Pascale Schür, Cello
Yansu Wang, Klavier
Ryu Iguchi, Klavier
Mirko Groß, Posaune
Veronika Svitlytska, Fläte
Florian Weich, Percussions