Die Galerie Judith Andreae lädt herzlich zur Finissage von Natalie Brehmers erster Einzelausstellung in Bonn ein, in der sich die Künstlerin aus einer autobiografisch gefärbten Perspektive mit den Themen Sport, Erinnerung und performativer Praxis auseinandersetzt.
Zentraler Bezugspunkt ist die Figur ihres Vaters, der 1968 als Langstreckenläufer an den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt teilnahm. In ihren Arbeiten untersucht sie die strukturellen Parallelen zwischen Hochleistungssport und Kunstbetrieb: Disziplin, Konkurrenz, permanenter Druck und das Streben nach Erfolg – und formuliert diesen Mechanismen eine visuelle Sprache entgegen, die bewusst weiblich codiert ist.
Die Künstlerin ist anwesend.