FOTO: © Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Flinke Hände - Die Frauen der Filmfabrik Wolfen
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„Man sah ja nichts, man musste seine Nachbarn bisschen anfühlen...“ Sätze wie dieser von der Chemiefacharbeiterin Edda Koch beschreiben eine ganz eigene Welt. Über 85 Jahre lang war die Filmfabrik Wolfen der Lebens- und Arbeitsort für tausende Frauen. Unter der Marke ORWO entwickelte sich die Fabrik zum größten Frauenbetrieb in der DDR. Die "Flinken Hände" wie es damals hieß, eigneten sich für die filigrane Arbeit mit den fotografischen Materialien.
Wie meistert man einen Alltag, der sich im Dreischichtsystem und beinah in völliger Dunkelheit abspielte? Wie war das gesellschaftliche Leben in der Filmfabrik organisiert und wo wohnten die Arbeiter:innen? Die Ausstellung rückt das Erleben, Fühlen und die Arbeit dieser Frauen in den Mittelpunkt und lässt uns hinter die Kulissen der Filmfabrik blicken.
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