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Floating Weeds
FOTO: © © June Ueno

Floating Weeds

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Regie: OZU Yasujirô
1959, 119 Minuten, OmeU, DCP

Mit Ukikusa hat Ozu ein Remake seines eigenen Stummfilmklassikers Ukikusa monogatari aus dem Jahr 1934 geschaffen. Komajûrô, der Leiter einer Truppe von Wanderschauspielern, kehrt nach vielen Jahren auf eine Insel zurück, auf der seine frühere Geliebte Oyoshi mit dem gemeinsamen, inzwischen erwachsenen Sohn Kiyoshi lebt. Kiyoshi glaubt, dass Komajûrô sein Onkel sei. Sumiko, die zunächst unwissende derzeitige Geliebte und Hauptdarstellerin der Truppe reagiert eifersüchtig, als sie von dem Wiederaufflammen der Liaison erfährt. Sie bezahlt eine junge hübsche Schauspielerkollegin dafür, mit Kiyoshi anzubändeln, doch die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich anders als geplant. Die Lage wird noch unruhiger, als die Theatergruppe vor ihrer Auflösung steht und die Vaterschaft von Kumajûrô nicht länger verheimlicht werden soll.

Filmreihe
Ozu Yasujirô (1903 - 1963)
Eine Hommage an die japanische Regie-Legende

Ozu Yasujirô zählt zu den international renommiertesten Regisseuren Japans. Aus Anlass seines 120. Geburtstages, den er in diesem Jahr feiern würde, hat die Produktionsgesellschaft Shôchiku gemeinsam mit der Japan Foundation mehrere Werke digital restauriert, von denen wir sechs vorstellen. Ergänzt wird die Reihe durch TOKYO-GA von Meisterregisseur Wim Wenders.

Der Perfektionist Ozu entwickelte eine unverwechselbare Filmästhetik, die er mit strikter Konsequenz verfolgte. Charakteristisch sind Kameraeinstellungen, bei denen das Geschehen in Augenhöhe eines auf dem Boden Sitzenden aufgenommen wurde, wobei Ozu grundsätzlich ein 50mm-Objektiv verwendete. Auch leistete er ganz bewusst Verzicht auf Überblendungen, Kamerafahrten oder Schwenks und beschränkte sich auf starre Einstellungen und einfache Schnitte.

In nahezu allen Filmen thematisierte Ozu die komplexen Beziehungen innerhalb einer Familie und schilderte die vielschichtigen emotionalen Verflechtungen zwischen den verschiedenen Generationen.
Sowohl hinter als auch vor der Kamera verband ihn die Zusammenarbeit mit einem eingespielten und profilierten Team, viele seiner Schauspielerinnen und Schauspieler zählten zu den Stars ihrer Zeit.

Die Reihe ist eine Kooperation mit dem Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V. in Berlin, dem Metropolis Kino, Kinemathek Hamburg e.V. sowie dem Filmhaus Nürnberg im KunstKulturQuartier.

Preisinformation:

Eintritt frei

Location

Japanisches Kulturinstitut Köln Universitätsstraße 98 50674 Köln
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