singt Oper, etwas eigenwillig, aber mutig
Regie: Stephen Frears
FSK ab 0 freigegeben
Biopic über Florence Foster Jenkins, die als eine der untalentiertesten und schlechtesten Sängerinnen in die Geschichte der Oper einging.
1944: Eigentlich könnte sich die Millionärin Florence Foster Jenkins (Meryl Streep) zurücklehnen, ihren Reichtum genießen und in Saus und Braus leben, doch sie fühlt sich zu Höherem berufen und strebt deswegen eine Karriere als Opernsängerin an. Zunächst tritt sie nur bei privaten Konzerten an der Seite des talentierten Pianisten Cosmé McMoon (Simon Helberg) und fernab von unabhängigen Kritikern auf. Das Publikum besteht ausschließlich aus ihr wohlgeneigten Menschen – und das aus gutem Grund: Jenkins singt, obgleich sie das nicht so sieht, furchtbar. Und sie hat einen Traum, der ihrem Manager und Ehemann St. Clair Bayfield (Hugh Grant) ob der zu befürchtenden Blamage Kopfzerbrechen bereitet: Florence Foster Jenkins möchte in der berühmten Carnegie Hall beweisen, dass sie die beste Opernsängerin der Welt ist und verschenkt deswegen tausend Eintrittskarten an Kriegsveteranen.
Das gesamte Programm der Pop-Up-Kino-Reihe thf cinema in der ehemaligen Abfertigungshalle im Flughafen Tempelhof gibt es unter https://thf-cinema.de
Noch bis zum 27. Februar 2021 werden dort immer von Donnerstag bis Sonntag aktuelle Werke und Klassiker der Filmgeschichte gezeigt. Jede Woche steht dabei unter einem eigenen, vereinenden Thema, das spielerisch Bezüge zu aktuellen Gedankenwelten andeutet und frische Sichtweisen auf unsere Gegenwart aufzuzeigen sucht.