FOTO: © ©KamaJackowska

Form.Vielfach – Die Neuen 2022

Ausstellung Kunst

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Vom 06.08. bis zum 21.08.2022 präsentiert der VBK

in seiner Galerie VEREIN BERLINER KÜNSTLER die Ausstellung „Form.Vielfach – Die Neuen 2022„ in der acht neue Mitglieder vorgestellt werden.

Jedes Jahr nimmt der Verein Berliner Künstler e.V. in einem strengen Jury-Verfahren neue Mitglieder auf. Die acht in diesem Jahr ausgewählten Künstlerinnen und Künstler geben in der Ausstellung „Form.Vielfach – Die Neuen 2022“ einen Überblick über ihr aktuelles Kunstschaffen. Die Positionen der „Neuen“ reichen von der digitalen Bildbearbeitung bis zur Holz-Bildhauerei. Überraschend ist angesichts des aktuellen Kunstgeschehens, dass für die acht Ausstellenden die Malerei nicht das zentrale Medium ist. Man darf gespannt sein!

Eröffnung am Freitag, 05.08.2022, 19:00 Uhr

Einführung durch die Kunsthistorikerin Dr. Dorothée Bauerle-Willert

 

Der Fokus des Bildhauers Michael M. Heyers liegt im Bereich der konkreten und konstruktiven Kunst. Er arbeitet mit den Spannungsbögen des Kreises und seinen Variablen. Bei Kama Jackowskas Arbeiten handelt es sich um experimentelle Siebdrucke, bei denen das Druckverfahren selbst ein wichtiger Teil des kreativen Prozesses ist. Michael Koch begibt sich mit seinen Figuren aus Keramik auf die Suche nach den Wurzeln der Fauna und damit auch des Menschen. Matthias Leeck verbindet in seiner Arbeit analoge und digitale Prozesse und formt durch verschiedene Verfahren Skulpturen aus Metall, die schrittweise durch Fräsen materialisiert werden.

 

Bewegung ist das entscheidende Merkmal der Plastiken von Fumiari Ogawa. Ausgangspunkt ist jeweils eine geometrische Form, die aufgrund ihrer flexibel miteinander verbundenen Segmente in neue Formen gebracht werden kann. Kirstin Rabe behandelt Papier als fragilen Werkstoff mit der Intention, dessen besondere Materialität zu erspüren und dadurch ihre gestalterischen Möglichkeiten ständig zu erweitern. In ihren digitalen Collagen arrangiert Katrin Salentin weibliche Körper aus Modemagazinen und grafische Elemente zu Kompositionen, die in einer Spannung zwischen Attraktion und Irritation oszillieren. Ulrike-Martha Zimmermann schafft minimalistische Raumobjekte aus Garn, die Tore zu Welten beschreiben oder Bezüge zur Kunstgeschichte herstellen.

Bei aller Vielfalt der gezeigten Positionen ist den Künstler:innen so manches gemeinsam: die Liebe zum Material, die Sorgfalt und Akribie bei der Behandlung der Sujets und die Offenheit zum Experimentieren. Hier stellt sich eine spannende Künstlergemeinschaft vor, bei der es Überraschendes zu entdecken gibt.

Location

Galerie Verein Berliner Künstler
Schöneberger Unfer 57
10785 Berlin

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