Beyond the palisades of gated communities where souls inbreed and consolidate…
In faraway lands where people don’t expropriate, delineate and domesticate…
At the bottom of the sea where things sparkle, twirl and disintegrate…
In the darkness where the monstrous walls of the nation state dissipate…
Where storms of kisses make me vacillate and knock hard on my heart’s gate…
…that’s where my love awaits.
(François Pisapia)
Im Rahmen der Ausstellung Bruno Pélassy and the Order of the Starfish entwickelt der Künstler François Pisapia ein einstündiges Programm, das mit einer Slideshow-Lesung im Haus am Waldsee beginnt und sich in Form einer performativen Führung im Garten entlang des Waldsees fortsetzt, bei der der Künstler fiktionale und dokumentarische Erzählstränge miteinander verwebt. My Love Awaits in Atlantis Estates bringt bestehende Materialien aus Pisapias künstlerischer Auseinandersetzung mit Architekturen der Entfremdung und neoliberalen, heteronormativen Visionen von Privateigentum mit den widerständigen und sinnlich-utopischen Potentialen der Unterwasserwelt zusammen, wie sie in den Werken von Bruno Pélassy aufscheinen.
François Pisapia (*1990, Montreal, CA) ist ein in Berlin lebender Künstler und Veranstalter. In seiner Arbeit mit fotografischen sowie filmischen Medien und Performance reflektiert er über Liebe und Entfremdung in Bezug auf Vorstellungen von Zuhause, Landschaft und Privateigentum. Pisapia studierte Design an der Concordia University (Montreal) und absolvierte die Filmklasse an der Städelschule (Frankfurt). Seine Arbeiten wurden im Center for Contemporary Art (Glasgow), Städel Museum (Frankfurt), Palais de Tokyo (Paris), Czech Center (New York) und Center Clark (Montreal) gezeigt. Seit 2020 organisiert er gemeinsam mit José Segebre die Fool Moon Screenings, ein monatlich wanderndes Programm rund um Essen und Bewegtbild. Ebenfalls seit 2022 ist er an dem kollektiven Kunstraum Cittipunkt (Berlin) beteiligt, wo er Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops mitorganisiert.
Wir empfehlen warme Kleidung und festes Schuhwerk. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung verschoben. Eintritt im Ausstellungsticket enthalten.
Preisinformation:
8 Euro, ermäßigt: 5 Euro