FOTO: © Installationsansicht: Melike Kara – Whispers, Kunsthaus Hamburg 2026, Foto: Jaewon Kim
Führung durch die Ausstellung Whispers von Melike Kara
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Melike Karas Einzelausstellung Whispers versteht Fotografie nicht als statisches Bild, sondern als zirkulierendes, sich veränderndes Medium der Erinnerung, Identität und Transformation. Für das Kunsthaus Hamburg entwickelt die Künstlerin eine raumgreifende Installation, für die sie erstmals Fotografien aus ihrem eigenen Archiv verbrennt und als Asche in den Raum überführt. Was bleibt, sind Spuren – Fragmente von Bildern, die sich ihrer Fixierung entziehen. Ausgehend von Melike Karas langjährigen Auseinandersetzung mit ihrem kurdischen Erbe richtet die Ausstellung den Blick auf Zugehörigkeit und Wandel. Die Besucher*innen betreten einen fragilen Garten: Ein Fries aus Kaffeesatz durchzieht den Raum wie eine sedimentierte Spur der Vergangenheit. In manchen Bereichen wachsen Pflanzen, Wasser tritt aus den Wänden aus und sammelt sich in Becken. So entsteht ein sinnlicher Ort, der einlädt, Identität als etwas zu denken, das sich immer wieder verändert.
In einem dialogischen Rundgang gibt die Kuratorin Anna Nowak Einblick in die Inhalte der Ausstellung.
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