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Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Völkermords an den Êzidinnen und Êziden
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Am 3. August 2014 überfiel die Terrororganisation „Islamischer Staat“ die êzidischen Gebiete in irakischen Shingal und beging dort einen Völkermord. Tausende Êzidinnen und Êziden wurden ermordet, verschleppt und versklavt, zehntausende verloren ihre Heimat, ihre Angehörigen und ihre Lebensgrundlage. Die Folgen dieses Menschheitsverbrechens wirken bis heute nach.
Deutschland hat viele dieser Menschen aufgenommen. Inzwischen lebt hier die größte êzidische Gemeinschaft außerhalb ihres ursprünglichen Siedlungsgebiets. Die Erinnerungen an die Opfer wachzuhalten, den Überlebenden eine Stimme zu geben und gemeinsam ein Zeichen gegen Hass, Ausgrenzung und religiöse Verfolgung zu setzen ist das Ziel dieser Veranstaltung.
Im November 2024 wurden am Millerntor-Stadion zwei Ulmen zur Erinnerung an den Genozid an den Êziden gepflanzt und im Juni 2025 wurde eine Gedenkplakette angebracht und eingeweiht. Die Gedenkveranstaltung findet an diesem Ort statt. Dieser Ort steht nicht nur für Erinnerung, sondern auch für Solidarität, Menschlichkeit und die Verantwortung, sich gegen jede Form von Völkermord und Menschenrechtsverletzungen einzusetzen.
Dazu sind Sie herzlich eingeladen.
Redebeträge:
Orman Akcura, religiöser Würdenträger der Êzidischen Gemeinschaft
Organisation für Menschrechte im Irak - OMRIK (Übersetzung aus dem Arabischen)
Moderation:
Dr. Leyla Ferman, Politikwissenschaftlerin
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet.
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Women for Justice e.V.