Rechtsextremismus ist längst kein Randphänomen mehr. Er zeigt sich in Wahlergebnissen, im Alltag, in Debatten und auch daran, dass Abwertung, Ausgrenzung und rechte Rhetorik zunehmend Raum gewinnen und seltener klar zurückgewiesen werden. Zugleich wird er in Ost- und Westdeutschland oft unterschiedlich wahrgenommen. Woran liegt das? Welche blinden Flecken gibt es auf beiden Seiten und was folgt daraus für eine demokratische, offene Gesellschaft?
Diesen Fragen stehen im Mittelpunkt der Lesung und Podiumsdiskussion: Jakob Springfeld, Autor des Buches „Der Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert“, liest zu Beginn aus seinem Buch und beschreibt, wie sich gesellschaftliche Spannungen, Abwertung und politische Radikalisierung vor Ort anfühlen und warum es zu kurz greift, den Rechtsruck als „regionalen Sonderfall“ zu behandeln.
Im anschließenden Gespräch diskutieren:
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie demokratische Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam handlungsfähig bleiben: Welche Strategien wirken in Prävention und politischer Bildung? Wie schützen wir Betroffene und stärken Zusammenhalt? Und was können Ost und West voneinander lernen, um rechten Strukturen wirksam entgegenzutreten?
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