Gerücht und Gewalt
Das sagt der/die Veranstalter:in:
Kunst und Kultur sind einflussreiche Wissensspeicher, in denen sich antisemitische Erzählungen, Bildwelten und Weltanschauungen fortsetzen, wandeln und anpassen. Antisemitismus in diesen kulturell weitergegebenen Kontexten wird jedoch oft übersehen oder bleibt unerkannt.
Für ein künstlerisches Arbeiten, das sich antisemitismuskritische Perspektiven zum Ziel setzt, ist es jedoch notwendig zu erkennen, wie Antisemitismus in den jeweiligen Künsten konkret wirksam wird und wie dessen Spielarten samt seinen narrativen Strukturen und bildlichen Manifestationen zu entschlüsseln und zu deuten sind.
Dies ist Grundvoraussetzung, um den teilweise vehementen Konflikten über Antisemitismus in der kulturellen Sphäre professionell begegnen zu können.
Der kostenlose Einführungsworkshop vom Institut für Neue Soziale Plastik, Berlin richtet sich an Künstler*innen und Kulturarbeitende aller Sparten sowie an Beschäftigte von Kulturinstitutionen. Er möchte dazu ermutigen, sich mit den tradierten Erscheinungsformen von Antisemitismus im Kulturkontext auseinanderzusetzen und Sensibilitäten für den Umgang mit ihnen zu entwickeln. Der Workshop kombiniert theoretische Inputs mit Beispielen für literarischen, visuellen und/oder theatralen Antisemitismus. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsoptionen aufgezeigt.
Anmeldung unter: https://zfrmz.eu/cmdtCPmI9PmD6VOPlA7r
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