FOTO: © Inge Haack, ohne Titel, 2009 © Adam Langer

Gespräch mit der Künstlerin Inge Haack zur Ausstellung „Wenn Sie zwanzig Jahr jünger wären und ein Mann …“

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Eine Ausstellung über das Schaffen der Münchner Künstlerin Inge Haack

Was passiert mit den künstlerischen Berufsambitionen einer jungen Frau aus Franken in den Nachkriegsjahren? Wenn sie noch dazu frisch geheiratet und Kinder bekommen hat?

„An eine Karriere als Künstlerin oder ein Studium war nicht zu denken. Meine Mutter musste, nachdem mein Vater im Krieg gefallen war, ihr Geld als Haushaltshilfe verdienen, denn es gab keine andere Möglichkeit. Sie war durch den Tod meiner Schwester (…) und ihres Mannes schwer traumatisiert. Wie hätte ich da für meine Kunst kämpfen können?“

„Wenn Sie zwanzig Jahre jünger wären und ein Mann…“ bedauerte ein Kunstprofessor die abgelehnte Akademieaufnahme von Inge Haack (geb. 1935, Neuendettelsau). Allen Widrigkeiten zum Trotz hat sie nie aufgehört Kunst zu schaffen und weiterhin in ihrem Atelier zu Hause zu malen.

 

Im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung tauschen sich am 10. November um 18 Uhr die Künstlerin Inge Haack und der Verleger Hubert Kretschmer über Chancengleichheit in der Kunst- und Kreativbranche aus.

 

Ausstellungsdauer:

27.10. – 30.11.2022

Foyer des Referates für Arbeit und Wirtschaft,

Herzog-Wilhelm-Straße 15, 80331 München

 

Künstlerinnengespräch moderiert durch Hubert Kretschmer (Archive Artist Publications)

10.11.2022, 18:00 Uhr

Mit einem Impulsvortrag von der Künstlerin Gabi Blum

Location

Foyer des Referats für Arbeit und Wirtschaft
Herzog-Wilhelm-Straße 15
80331 München

Organizer

PLATFORM
Kistlerhofstraße 70
81379 München

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